„Citymanager soll Projekte anschieben“, Beschluss in der jüngsten Wildeshauser Ratssitzung

Kopflos. Planlos. Gar nichts los. Seit Jahren dümpelt die City von Wildeshausen vor sich hin und verliert zunehmend an Wert. Nun hat diese Erkenntnis endlich auch die Verantwortlichen im Stadthaus erreicht. Bei der Suche nach einem erfahrenen, qualifizierten Citymanager, der die Richtung bestimmen und Projekte anschieben soll, sehe ich kommen, dass Verwaltung und Ratsmitglieder auf den hinteren Plätzen des Vehikels Platz nehmen, um den Fahrer zu navigieren. Links, rechts, vor, zurück, anhalten. So lange, bis der Tank leer gefahren ist?

Die Stadt hat durch Unterlassen bereits enorm an Vertrauen verloren, allein bei den unprofessionellen Personalentscheidungen im Stadtmarketing. Jetzt sind sichtbare Verbesserungen erforderlich, die den Menschen signalisieren, dass es endlich wieder aufwärts geht. Jetzt, und nicht erst morgen oder gar übermorgen. Allein Kreszentia Flauger (Linke) bringt es auf den Punkt: Für die Bürger, mit den Bürgern. Schließlich sollen diese Frequenzen, Umsätze und anhaltende Nachfrage sichern.

Alle bisherigen Versuche gingen, nach meinen Kenntnissen, unter anderem auch deswegen „in die Hose“, weil man den Bürger und Verbraucher zu wenig oder gar nicht auf dem Zettel hatte. Wildeshausen braucht jetzt Bäcker und nicht nur Brötchen. Dabei dürfen oder, besser gesagt, müssen auch Lösungen realisiert werden, die man Wildeshausen bislang gar nicht zugetraut hat. An umsetzbaren Vorschlägen mangels es absolut nicht.

Wilfried Papenhusen Wildeshausen