Wildeshausen - Für 13 junge Judoka des Judo Teams Wildeshausen hat es im Corona-Jahr 2021 ein „Happy End“ gegeben, teilte der Verein mit. Trotz Lockdowns, zwischenzeitlicher Schließungen der Turnhalle und wochenlangen Trainingsausfalls bestanden die Kinder am Jahresende die Gürtelprüfung, die unter den Augen des Prüfers Bernd Zerhusen absolviert wurde. Alle Kandidaten erfüllten die geforderten Aufgaben. Somit zahlte sich die lange Vorbereitung mit Trainer Artur Rott und Assistenztrainer Medi Aldahar aus.

Das Jahr 2021 war für das Judo Team Wildeshausen eine große Herausforderung. Zeitweise herrschte Ungewissheit, wann das Training wieder losgehen kann. Trotz der Einschränkungen in der Corona-Pandemie verzeichnete der Verein keinen Mitgliederrückgang. In den vergangenen Monaten gab es einen Zuwachs an Mitgliedern.

„Aber nach wie vor bleibt es eine große Ungewissheit, wie es im neuen Jahr weiter gehen wird. Wir Trainer sind selbstverständlich alle geimpft beziehungsweise geboostert, trotzdem wird es einen 100-prozentigen Schutz nicht geben, teilt der Verein mit.

Ab dem 12. Januar bietet das Judo Team für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren eine Gruppe unter der Überschrift „Spielend Mutig“ an, mittwochs von 15.30 bis 16.30 Uhr stattfinden soll. Darin geht es um das Ausprobieren von Bewegungsmöglichkeiten und Spielideen, die neben Mut auch das Zusammenspiel mit anderen Kindern fördert. „Uns ist aufgefallen, dass vielen Kindern in diesem Altersbereich eine Unterstützung im motorischen, koordinativen Bereich gebrauchen könnten. Ob sie dann später Judo machen wollen, dass liegt dann in ihrer Entscheidung,“ sagt Bernd Zerhusen, erster Vorsitzender des Judo Team Wildeshausen. Weitere Infos: Tel. 04431/7484791.