Großenkneten - Zwei Jahre Corona-Pandemie und jetzt der Ukraine-Krieg fordern nach Ansicht der Ratsgruppe Grüne-KA-Linke eine intensivere Jugendarbeit. Deshalb hat die Gruppe beim Bürgermeister beantragt, dass das Konzept zur Jugendarbeit in der Gemeinde Großenkneten im zuständigen Fachausschuss vorgestellt wird.
Die jungen Menschen benötigten jetzt besonders die Jugendzentren als Anlaufpunkte, um gemeinsam und unterstützt durch Fachpersonal einen Platz für Begegnung mit gleichaltrigen Kindern oder Jugendlichen zu finden. „Gemeinsame Aktionen im Bereich Freizeit, die Möglichkeit zum Austausch und für Begegnung sind in diesen besonderen Zeiten wichtig und notwendig – zumal die Gemeindejugendpflege in diesen Zeiten nach 24 Monaten Pandemie und in der derzeitigen bedrohlichen Situation seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine vor neuen großen Herausforderungen steht“, erklärt Elisabeth Feldmann (Grüne).
Heidi Schilberg (Grüne) fordert vor dem Hintergrund, dass das Jugendzentrum in Ahlhorn vor Kurzem die Arbeit aufgenommen hat und es in Ahlhorn viele soziale Herausforderungen gibt, um eine detaillierte Darstellung der Konzeptideen für das neue Jugendzentrum.
Da derzeit die Öffnungszeiten in den Jugendzentren Huntlosen und Großenkneten jeweils nur zwei Tage pro Woche vorsehen, will die Gruppe wissen, wann wieder täglich geöffnet sein wird. Auch Jugendlichen, die sich in schulischer oder beruflicher Ausbildung befinden, müsse die Möglichkeit geboten werden, sich im Jugendzentrum zu treffen und an den Angeboten der pädagogischen Fachkräfte teilzuhaben. Daher stellt sich die Ratsgruppe weitere Fragen: Sehen die Konzepte für die drei Jugendzentren auch eine Öffnung in den Abendstunden vor? In welcher Form findet eine Partizipation der Kinder und Jugendlichen aus der Gemeinde bezüglich der Öffnungszeiten statt? Inwieweit findet eine Zusammenarbeit zwischen der Gemeindejugendpflege und dem Quartiersmanagement in Ahlhorn statt?
