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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

„Jugendliche sollen feiern“

17.02.2012

Alexander Kolloge (16), Vorsitzender des Jugendparlaments, über Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen.

FRAGE: Das Jugendparlament hat in Kooperation mit der Kinder- und Jugendschutzstelle des Landkreises sowie der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes Schüler der Oberschule Bookholzberg zu einer Filmveranstaltung eingeladen. Worum geht es in dem Film mit dem Titel „Filmriss“?

KOLLOGE: Thema ist der Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen. Es handelt sich um einen Spielfilm, der als Präventionsbeitrag verstanden werden kann. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Clique Jugendlicher, von denen einige ihren ersten Vollrausch erleben. Das ganze spitzt sich zu, weil einer verdächtigt wird, betrunken ein Rohr von einer Autobahnbrücke geworfen zu haben.

FRAGE: Der Film wird den Siebtklässlern gezeigt. Ist Alkohol bei 13- und 14-Jährigen bereits ein Thema?

KOLLOGE: Einige haben schon erste Erfahrungen, der Großteil, so würde ich schätzen, eher noch nicht. Darum geht es aber nicht. Wir möchten, dass die Jugendlichen so früh wie möglich über das Thema Alkohol und die Folgen aufgeklärt werden. So ein Wissen ist wichtig, damit man später keine Probleme bekommt.

FRAGE: Auch mit Blick auf das Faschingswochenende?

KOLLOGE: Klar, am Sonnabend wird eine Menge konsumiert. Wobei uns eines wichtig ist: Wir verstehen uns nicht als Spaßbremsen und wollen das Trinken von Alkohol auch gar nicht verbieten. Es ist schön, wenn die Jugendlichen feiern, allerdings sollen sie das so machen, dass sie sich nicht durch übermäßigen Genuss gefährden.

FRAGE: Welche Jugendlichen greifen häufiger zur Flasche als andere?

KOLLOGE: Meiner Erfahrung nach sind eher diejenigen anfällig, die ältere Freunde haben. Sie werden oft animiert mitzutrinken – mehr als ihnen guttut.

FRAGE: Warum zeigt Ihr den Filmbeitrag in der Oberschule?

KOLLOGE: Ein Grund ist, dass das Jugendparlament in Bookholzberg mehr Präsenz zeigen möchte. Leider haben wir nicht viele Mitglieder, die aus dem Ortsteil stammen. Wäre schön, wenn sich das ändert.

Mirja Zipfel Friesoythe / Redaktion Münsterland
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