Ahlhorn - Das neue Jugendzentrum in Ahlhorn wird am Sonntag, 15. Mai, offiziell eröffnet. Es befindet sich im Umfeld der Graf-von-Zeppelin-Oberschule, des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, der Sporthalle mit Mensa, den Fußballplätzen, dem Schützenhaus, dem La-Ola-Soccer-Zentrum und der Jugendfreizeitanlage. In Betrieb ist es seit Januar. Alle Bürger sind am Sonntag von 12 bis 16 Uhr willkommen, das Jugendzentrum zu besuchen. An diesem Tag darf geschaut, gespielt und ausprobiert werden – ob beim Billard, Tischtennis, Dart oder am Kicker. Auch können Musikinstrumente und Spielekonsolen getestet werden. Bei Essen und Trinken sind auch Gespräche mit Ratsmitgliedern und dem Team des Jugendzentrums möglich.
An fünf Tagen geöffnet
Wie die neue Leiterin der Gemeindejugendpflege, Sarina Privitelli, jüngst im Sozialausschuss der Gemeinde berichtete, ist das Jugendzentrum in Ahlhorn montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Dort träfen sich nachmittags Mädchen und Jungen (ab Klasse 5) und ab dem frühen Abend die älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen. „Wir beobachten, wie die Öffnungszeiten angenommen werden, um gegebenenfalls nachzusteuern“, so Privitelli. Nicht nur im Jugendzentrum, sondern auch auf öffentlichen Plätzen sei die Gemeindejugendpflege nah an den Jugendlichen dran. Darum kümmert sich Sozialarbeiter Temur Litvinov. „Ich spreche die jungen Leute an ihren Treffpunkten an und biete meine Hilfe an.“
Ideen für Freizeitanlage
Neben dem neuen Jugendzentrum befindet sich die Freizeitanlage. Das Gelände soll neu gestaltet werden. Deshalb wurden die Jugendlichen in einer Umfrage nach ihren Wünschen befragt. „Es gibt Ideen, auf die wären wir Erwachsenen nicht gekommen“, erklärte Bürgermeister Thorsten Schmidtke im Sozialausschuss. Als Beispiele nannte er eine Soccer-Arena, einen Kletter-Parcours, eine Schaukel zum Chillen oder auch eine Graffiti-Stellwand. Für die Neugestaltung der Freizeitanlage stehen laut Schmidtke 180 000 Euro zur Verfügung. Mit dem Umbau der Fläche soll möglichst noch in diesem Jahr begonnen werden.
Um zu schauen, wie es andernorts läuft, fuhren Jugendliche und Erwachsene, auch Vertreter der Gemeinde Großenkneten, dieser Tage nach Lohne im Nachbarkreis Vechta. Dort besichtigten sie die Skater- und Pumptrack-Anlage. Einige Jugendliche hatten ihr Skateboard mitgebracht, um die Anlage zu testen.
