Petri heil!, hieß es am Burgbergteich in Wildeshausen für 13 Mädchen und Jungen. Im Zuge der Ferienpassaktion bot der Fischereiverein Wildeshausen Gelegenheit zum „Angeln unter Aufsicht“. Nach einer theoretischen Einweisung durch die Jugendwarte des Vereins, Heiko Bitter, Roger Knoblauch und Peter Sperling, warf der Fischernachwuchs die Ruten aus. Am Ende der Aktion konnten die angehenden Petrijünger stolz drei Karpfen präsentieren. Der schwerste Fang des Tages wog 1370 Gramm. Nur Köderfische und kleine Güster wurden noch aus dem Gewässer gezogen. „Das Wetter war an diesem Tag einfach zu gut“, sagte Roger Knoblauch, „da sind die Fische einfach zu träge zum Beißen. Letztes Jahr hatten wir Regen. Da fiel die Fangausbeute wesentlich größer aus“, merkte Knoblauch an. Zufrieden waren die Kinder und die Vereinsmitglieder, die sie betreuten, trotzdem. „Das macht mehr Spaß als PC-Spiele“, befanden Niklas (11), Jesco (12) und Pascal (10). Zum Abschluss wurde gegrillt. Es gab Bratwürstchen.

Mit insgesamt 25 Personen feierte die Straßengemeinschaft Uhlandstraße, Eichendorffstraße, Mozartstraße und Adolf-Menzel-Straße in Wildeshausen ihr 32. Straßenfest. „Zunächst ging es in Fahrgemeinschaften mit dem Auto nach Simmer­hausen, um dort den etwa 8000 Quadratmeter großen Stein- und Wassergarten der Familie Krüger zu bewundern“, berichtete Karl Schulze Temming-Hanhoff. „Zeitweilig kam bei dem Rundgang ungläubiges Staunen auf, als die Besucher vor dem gewaltigen Kronenkopf der abgestorbenen 320 Jahre alten Düngstruper Flatterulme standen.“ Damit der Rundgang durch den großen Garten nicht zu einer Strapaze ausartete, gab es zwischendurch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Nach der Rückkehr zur Schabböge startete dort das gemeinsame Straßenfest, für das ein großes Zelt zur Verfügung stand. Alle Teilnehmer der Festveranstaltung konnten sich mit Fleisch vom Grill und diversen Salaten stärken. „Da verwundert es kaum, dass die Gespräche bis weit in die Dunkelheit andauerten“, so Schulze Temming-Hanhoff. Die Veranstaltung bleibe bei allen Beteiligten in guter Erinnerung.

Erneut hatte der Schützenverein Altona zu einer Radtour eingeladen. Horst Ahrens, zweiter Vorsitzender und Organisationsleiter, hatte sich wieder eine besondere Strecke von zwölf Kilometern überlegt. „Eigentlich sollte die Fahrt über 18 Kilometer lang sein, doch aufgrund der sehr heißen Witterungslage haben wir die Strecke um sechs Kilometer gekürzt“, berichtete Ahrens. 38 Teilnehmer machten bei der achten Veranstaltung dieser Art mit. Vom Marktplatz in Wildeshausen ging es zunächst entlang der B 213 nach Hockensberg und dann nach Aschenstedt. Ziel war der Schießstand des SV Altona. Dort wurde zünftig gegrillt.  

Wenn bei Barbados die rote Sonne im Meer versinkt – unter diesem Motto fand am Freitag das Sommerfest im Seniorenzentrum am Wall statt. Musikkundige werden es bereits erraten haben: es ging um Schlager. Rolf Göldner, der kurzfristig eingesprungen war, bot den rund 100 Bewohnern und Besuchern altbekannte Gassenhauer, wie „Schön ist es auf der Welt zu sein“ und „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“. Im Anschluss musizierte Alfons Marischen an der Handharmonika für die Besucher. Einrichtungsleiter Dr. Martin Wrobel zeigte sich über den Verlauf des Nachmittags sehr zufrieden. „Wir waren von der Anzahl der Besucher sehr positiv angetan“, so Wrobel. Neben Kaffee, Kuchen und Grillgut gab es für die Gäste auch eine Tombola mit rund 200 Preisen. Mit dem hierbei erzielten Erlös soll nun ein Wunsch der Bewohner erfüllt werden. „Sie wünschen sich eine bessere Beschallungsanlage für den Innenhof“, so Wrobel.