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Letzte Sitzung in Kirchseelte in dieser Wahlperiode Rat verabschiedet vier Mitglieder

Ellen Dückers
Wurden aus dem Kirchseelter Rat verabschiedet: Carsten Eicke (von links), Birgit Zypress, André Laukstadt und Joachim Dyck mit Bürgermeister Klaus Stark.

Wurden aus dem Kirchseelter Rat verabschiedet: Carsten Eicke (von links), Birgit Zypress, André Laukstadt und Joachim Dyck mit Bürgermeister Klaus Stark.

Kirchseelte - Die letzte Ratssitzung in dieser Wahlperiode nutzten die Mitglieder in Kirchseelte am Donnerstagabend, um über einige Anschaffungen und eine Aktion zu entscheiden sowie Verabschiedungen vorzunehmen. Doch von vorn.

Zunächst berichtete Bürgermeister Klaus Stark von einer finanziellen Unterstützung der Kinderfeuerwehr Harpstedt aus Mitteln der Bingo-Stiftung. Alle Jugendfeuerwehren sollen davon einen Baum erhalten, die beim jeweiligen Feuerwehrhaus gepflanzt werden sollen. Die Pflanzaktion in Kirchseelte findet am Donnerstag, 4. November, statt. Wo genau der Ahornbaum gepflanzt wird, steht aber noch nicht fest. Gegen den Vorschlag, ihn auf dem Grünstreifen zwischen den Parkplätzen der Feuerwehr und dem Dorfgemeinschaftshaus zu platzieren, argumentierte Gerfried Holthusen (FDP). Der Streifen sei schmal und man riskiere, dass die Wurzeln später das Pflaster hochdrücken könnten. „Wir werden einen vernünftigen Platz finden“, sagte Stark.

Rege Diskussion

Auch die Anschaffung eines Laubsaugers stand auf der Tagesordnung. Das Gerät erleichtere die Arbeit von Gemeindearbeiter Michael Müller sehr, so Stark. Es befinde sich auf dem Wagen, wo das Laub angesaugt und gehäckselt werden könne. So müsse es danach nicht in einen Container, sondern könne auf Felder verteilt werden und verursache damit auch weniger Kosten. Das Problem: Der vorgeschlagene Sauger für rund 2200 Euro, der sich nach etwa einem Jahr amortisiere, sei erst im August 2022 verfügbar, so Stark. Nun könne man warten oder auf teurere Varianten zurückgreifen, die sofort lieferbar seien. Schließlich wurde die Vorlage mit leichter Änderung einstimmig beschlossen: Für die Anschaffung stehen nun 3000 Euro zur Verfügung.

Nun stand die Entscheidung über den Erwerb eines automatisierten externen Defibrillators, kurz AED, an. Da die Recherchen der einzelnen Ratsmitglieder zu den Varianten stark voreinander abwichen, wurde vereinbart, baldmöglichst einen Experten einzuladen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Generell wurde einstimmig beschlossen, für das Dorfgemeinschaftshaus einen AED anzuschaffen.

Aktion für Gemeinschaft

Ein neues Thema fand eingangs Platz auf der Tagesordnung: Der Verein Dorf und Natur hatte einen Zuschuss für einen Workshop zum Bau von Nistkästen beantragt.

Gemeinsam mit jungen Familien und Kindern wolle man die Kästen bauen, um die Natur voranzutreiben, erklärte Rats- und Vereinsmitglied Stefan Meyer-Jacob (CDU). Auch der Termin steht bereits fest: Samstag, 13. November. Es solle ein Gemeinschaftsprojekt sein, auch, um Gespräche aufkommen zu lassen. Grundsätzlich zahlen Erwachsene etwa zehn Euro, Kinder acht Euro pro Kasten. Doch es sollen, so der Plan, auch Nistkästen für die Gemeinde, etwa die Spielplätze oder das Dorfgemeinschaftshaus gefertigt werden. Hierfür brauche es einen Zuschuss. Einstimmig beschlossen wurden hier bis zu 200 Euro.

Schließlich wurden mit Birgit Zypress (CDU, 25 Jahre im Rat), André Laukstadt (SPD, 5 Jahre im Rat), Carsten Eicke (SPD, 10 Jahre im Rat) und Hans-Joachim Dyck (Grüne, 5 Jahre im Rat) vier ausscheidende Ratsmitglieder mit Blumen, einem Gutschein und einer Uhr mit Kirchseelte-Logo verabschiedet. Ratsmandate seien immer begrenzt; denn am Ende würden die Bürgerinnen und Bürger wählen und somit entscheiden, sagte Stark, der sich bei allen herzlich für die Arbeit bedankte.

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