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Mehrzweckhalle und Kita-Neubau in Hude Fertigstellung der neuen Kita verzögert sich

Hier tut sich seit mehr als zwei Monaten nicht mehr viel: Nach Problemen bei der Ausführung eines Gewerkes ruhen die Bauarbeiten der neuen Kita Amselstraße.

Hier tut sich seit mehr als zwei Monaten nicht mehr viel: Nach Problemen bei der Ausführung eines Gewerkes ruhen die Bauarbeiten der neuen Kita Amselstraße.

Klaus Derke

Hude - Als Ende November 2021 in einem kleinen Rahmen das Richtfest der neuen Kita an der Amselstraße in Hude gefeiert wurde, war die Freude groß, dass es nun zügig voran geht mit dem Neubau für sechs Kindergarten- und Krippengruppen. Trotz der Corona-Einschränkungen hatte man auf das Richtfest nicht ganz verzichten wollen. Schließlich dokumentiere das Fest einen wichtigen Meilenstein des Baufortschritts und solle Glück bringen, hatte Bürgermeister Jörg Skatulla bei der Feier gesagt. Doch das Glück blieb diesem mit rund 4,6 Millionen Euro veranschlagten Neubau nicht treu. Denn schon kurz nach dem Richtfest stockten die Arbeiten. Der Dachstuhl ist notdürftig mit Folien geschützt. So das Bild, mehr als zwei Monate nachdem die Richtkrone aufgehängt worden ist.

Schlechte Nachricht 1

In der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Gesellschaft und Soziales hatte Bürgermeister Skatulla die schlechte Nachricht zu verkünden. Die Planung, dass der Kita-Neubau zum Beginn des neuen Kindergartenjahres oder spätestens im Herbst bezugsfertig ist, ist wohl nicht zu halten. Es gebe erhebliche Probleme mit der Ausführung eines Gewerkes, so der Bürgermeister. Zurzeit werde von den Beteiligten geklärt, wie es weitergehe. Erhebliche Verzögerungen seien zu befürchten.

Schlechte Nachricht 2

Die zweite schlechte Nachricht, die der Bürgermeister im Ausschuss nannte, betrifft die Mehrzweckhalle am Huder Bach. Die Großraumsporthalle hat zwar inzwischen ein für rund eine Million Euro saniertes Flachdach. Doch darunter sieht’s leider gar nicht gut aus. Der Hallenboden wurde während der Dachsanierung durch einen Wassereinbruch bei Starkregen in Mitleidenschaft gezogen (wir berichteten). Eine Trocknung, die die Versicherung eingeleitet hatte, brachte nicht den Erfolg. Wie sich herausstellte, ist Wasser unter den Bodenbelag gelangt, der sich durch die Feuchtigkeit wellt. Die Mehrzweckhalle sei dauerhaft so nicht mehr für den Sport nutzbar, bedauerte der Bürgermeister. Die Verwaltung sei mit einem Hallenplaner dabei, Sanierungsmaßnahmen zu erkunden. Auch wenn es schnell gehen sollte, seien es mindestens zwei Jahre, die für erforderliche Sanierungsmaßnahmen zu kalkulieren seien.

Suche nach Lösungen

Das trifft Schulsport und Vereine hart. Der TV Hude spricht von einer „Hallenkrise“. „Seit rund einem Jahr ist unsere wichtigste Sporthalle, die Mehrzweckhalle gesperrt, was uns täglich große Probleme bereitet“, so der TV-Vorstand auf Facebook. Die Gemeindeverwaltung befinde sich mit allen Nutzern im Gespräch, erklärte der Bürgermeister. Gerade auch der Schulsport müsse gewährleistet sein. So wird das beheizbare Ersatzzelt an der Jahnhalle bis zum Frühjahr erst einmal stehen bleiben. Laut Fachbereichsleiterin Nicole Westermeyer nutzt die Schule das Zelt für 18 Wochenstunden. Auf Dauer sei das aber nicht die Lösung, sagt der Bürgermeister. Die Verwaltung bemühe sich derzeit intensiv um eine vernünftige, kurzfristige Übergangslösung, um Schulen und Vereinen wieder den wichtigen Sport in der Halle zu ermöglichen.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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