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Aktion der Dorfgemeinschaft Klein Henstedt Familien pflanzen acht Bäume für neue Kinder

Ellen Dückers
Durfte sich einen Baum aussuchen und einpflanzen: Familie Coordes aus Klein Henstedt

Durfte sich einen Baum aussuchen und einpflanzen: Familie Coordes aus Klein Henstedt

Klein Henstedt - Es ist mittlerweile fast eine Tradition: Die Dorfgemeinschaft Klein Henstedt pflanzt für die „neuen“ Kinder im Dorf – also neugeborene und zugezogene Kinder von Einwohnern und Vereinsmitgliedern – junge Obstbäume, die dann jedes Kind pflegen und ernten darf. Das erste Mal fand diese Begrüßung vor sieben Jahren statt. Eigentlich sollten bereits im vergangenen Jahr einige Bäume gepflanzt werden, doch die Corona-Pandemie machte dem Zusammenkommen damals einen Strich durch die Rechnung.

Namen eingebrannt

Am vergangenen Wochenende war es dann endlich wieder soweit: Acht Bäume – darunter Apfel, Birne, Quitte, Kirsche und Pflaume – wurden an einem Stichweg, der von der Straße Am Sportplatz abgeht, gepflanzt, erzählt Kerstin Lehmkuhl, 2. Vorsitzende und Schriftführerin der Dorfgemeinschaft. Insgesamt sechs Familien durften sich Bäume aussuchen und sie in vorgebohrte Löcher pflanzen. Die Orte waren vorher in Abstimmung mit Landwirten und Bürgermeister ausgesucht worden.

„Diese Aktion wurde wieder sehr gut angenommen“, so Lehmkuhl. Etwa 25 Menschen hätten teilgenommen. Die Kinder hätten viel Spaß gehabt, miteinander gespielt und Kekse gegessen – und die Eltern hätten fleißig die Bäume gepflanzt, berichtet sie. „Zum Abschluss konnte jeder noch den Namen des Kindes auf eine Baumscheibe brennen und an den Baum hängen.“

Neuen Ort finden

Einziges Problem: An der Stichstraße war nicht genug Platz, wie Lehmkuhl erzählt. „Wir hätten noch vier Bäume mehr pflanzen wollen.“ Deswegen werde im kommenden Frühjahr eine weitere Platzaktion für die übrigen Kinder stattfinden, sagte sie. „Wir müssen nur noch schauen, wo wir Platz für die Bäume finden.“

Zeitgleich werde bei dem Termin im nächsten Jahr auch ein Arbeitsdienst stattfinden, bei dem alle Familien zusammen die Bäume beschneiden und den Bissschutz erneuern beziehungsweise instand setzen können, so Lehmkuhl. „Die Rehe in der Gegend sind sehr aktiv“, erklärt sie. Auch Unkraut werde dann entfernt und der Rasen gemäht.

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