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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Kohl nach der Kirche

31.01.2017

Die jährliche Kohlfahrt des ev.-luth. Pfarrbezirks Stenum wurde von Küsterin Marlies Tesch organisiert. „Ein bisschen Würfeln, ein Schnäpschen trinken und alles, was dazu gehört“, so Tesch, stand für die gut 70 Teilnehmer im Anschluss an den Gottesdienst auf dem Programm. In den Vorjahren seien es auch mal über 80 Kohlgänger gewesen, einige hätten aber „vermutlich aufgrund des Wetters abgesagt“, erklärte Andrea Bruns. Unter den Anmeldungen waren überwiegend Senioren, aber auch Kinder liefen mit. Damit den Kleinen auf der Kohlfahrt nicht langweilig wurde, hatten sich Andrea Bruns und Sandra Tesch, die den Mini-Club der Gemeinde leiten, ein besonderes Angebot überlegt: „Nach der Kohlfahrt wurde ein Film gezeigt, außerdem konnten die Kinder basteln oder malen“, sagte Tesch. Von der Kirche liefen außerdem Pastor Eckhard Dreyer, Dagmar Böning und Lieselotte Wolff mit. Für das leibliche Wohl nach dem einstündigen Kohlgang sorgte das Meyer Catering aus Harpstedt.

Nicht nur ein neues Kohlkönigspaar gibt es in der Bauerschaft Bookhorn. Auch der Kohlausschuss, der in jedem Jahr die traditionsreiche Kohltour organisiert, wurde teilweise neu besetzt. Peter Breitkopf, Silke Schütte und Jutta Stolle werden nun unterstützt von Ramona Linnemann, Volker Schulz, Annegret Ullmann, Udo Weisner und Sebastian Wanders. Aus dem Ausschuss ausgeschieden sind Monika Haren, Marco Jandt, Volker Logemann, Heidrun Paulus und Fred Timmermann. Nach Auskunft einiger Ausschussmitglieder soll es im nächsten Jahr bei der dann 69. Kohlfahrt möglicherweise auch einen „18+ Tisch“ für Bookhorner zwischen 18 und 28 Jahren geben. Alter und neuer Ausschuss treffen sich zur Übergabe am Donnerstag, 16. Februar, um 19 Uhr im Schützenhof Ganderkesee.

Spenden kann der Hospizkreis Ganderkesee immer gebrauchen – besonders aber für die Trauerarbeit, denn die wird, im Gegensatz zur Sterbebegleitung, nicht von den Krankenkassen unterstützt. Umso mehr freuten sich der 2. Vorsitzende Rainer Heinken und Kassenwartin Annegret Ullmann am Montag über den Scheck in Höhe von 1500 Euro, den Klaus Fuchs vom Vorstand der Bürgerstiftung Ganderkesee zweckgebunden für die Trauerbegleitung überreichte. Mit diesem Geld kann der Hospizkreis eine Weiterbildung für drei Trauerbegleiter finanzieren. Eine Erstausbildung für diese sensible Aufgabe koste sogar 2200 Euro, sagte Annegret Ullmann. Zurzeit sind sechs Trauerbegleiter für den Hospizkreis im Einsatz. Sie betreuen drei Trauergruppen in Ganderkesee, Rethorn und Hude. Auf Wunsch könne auch eine Einzelbetreuung vereinbart werden, ergänzte Rainer Heinken. Für Klaus Fuchs ist die Hospizarbeit „eine ganz wesentliche Komponente der Gesellschaft in ländlichen Strukturen“. Und deren Erhalt sei eine der drei Hauptstrategien der Bürgerstiftung, betonte er.

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