Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Kreissportbund im Landkreis Oldenburg Mit neuem Lehrgang Menschen für freiwilliges Engagement begeistern

Beim Lehrgang in Oldenburg: Vertreter vom Landessportbund, dem Stadtsportbund Oldenburg und dem Kreissportbund Landkreis Oldenburg sind begeistert vom neuen Angebot.

Beim Lehrgang in Oldenburg: Vertreter vom Landessportbund, dem Stadtsportbund Oldenburg und dem Kreissportbund Landkreis Oldenburg sind begeistert vom neuen Angebot.

Kreissportbund

Landkreis Oldenburg - Dieser Auftakt war ein voller Erfolg: In Oldenburg ist erstmals der Lehrgang „Coach Supporter“ über die Bühne gegangen. In Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Niedersachsen veranstalteten der Stadtsportbund (SSB) Oldenburg und der Kreissportbund (KSB) Landkreis Oldenburg den dreitägigen Pilotlehrgang. Das Ziel: Menschen, die bisher wenig in den Vereinen vertreten sind, für freiwilliges Engagement im Sport begeistern. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von den Koordinierungsstellen Integration.

Ohne Vorkenntnisse

Über die drei Lehrgangstage wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern grundlegende Kenntnisse vermittelt, um zukünftige als „Coach Supporter“ in Übungsstunden zu unterstützen. Hierfür wurden praxisnahe Inhalte vermittelt, ohne spezielle Vorkenntnisse vorauszusetzen. Dazu zählten der Aufbau von Übungsstunden, die Leitung von Spielen, effektive Kommunikation, Konfliktlösung sowie die Verantwortung für Sicherheit im Sport. „Bei der Konzeption des Lehrganges ging es uns besonders darum, die zu vermittelnden Inhalte leicht verständlich und komprimiert in ein neues Lehrgangsangebot zu bringen“, erklärt Celina Kreye (Koordinierungsstelle Landkreis Oldenburg): „So sollen die Lerneinheiten nicht direkt abschreckend wirken und auch für Neulinge im Sport ein gutes niederschwelliges Angebot bilden.“

Nicht nur die inhaltliche Vielfalt, auch die Diversität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer machte den Lehrgang besonders. Zwölf engagierte Personen aus unterschiedlichen Nationen wie der Ukraine, dem Iran, der Türkei, Brasilien und Deutschland, nahmen am Pilotlehrgang teil und unterstrichen mit dieser internationalen Beteiligung das große Interesse und die Offenheit für den Coach Supporter. „Diese Gruppe kennengelernt zu haben, ist ein echter Gewinn“, sagte eine Teilnehmerin aus der Ukraine: „Sport- und Sprachunterricht haben viele Gemeinsamkeiten und bereichern sich gegenseitig. Ich kann die Bewegung auf jeden Fall mit in meine Stunden nehmen.“ So waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: „Die Interkulturalität war eine echte Bereicherung.

Vielfalt im Vereinsleben

Auch bei den Organisatoren fiel das Fazit positiv aus. „Ich bin begeistert, wie offen und dynamisch die Gruppe unterwegs war und hoffe, dass viele den Weg in unsere Vereine finden“, so Gerardina Topo, Leiterin der Koordinierungsstelle Integration im SSB Oldenburg: „Wir brauchen Menschen mit viel Engagement, die nicht nur mitmachen, sondern auch mitgestalten.“ Nicht verwunderlich also, dass der nächste Lehrgang nicht lange auf sich warten lässt. Bereits im Frühjahr soll es in Osnabrück die zweite Auflage geben. Kreye: „Der Coach Supporter ist eine optimale Möglichkeit, Menschen unterschiedlicher Hintergründe für eine aktive Rolle im Sport zu gewinnen und somit die Vielfalt im Vereinsleben zu fördern. Die Fortführung des Programms verdeutlicht die positive Resonanz und den Bedarf an einer breit angelegten Unterstützung für das Engagement im Sport.“

Artikelempfehlungen der Redaktion
Hatten im Hinspiel keinen leichten Stand: die Oldenburg DeWayne Russell (links) und Ebuka Izundu gegen den Tübinger Kriss Helmanis. Die Baskets unterlagen mit 84:93.

OLDENBURG EMPFÄNGT TIGERS TÜBINGEN Gegner der Baskets darf auf keinen Fall verlieren – Weitere Ausfälle möglich

Niklas Benter Mathias Freese
Oldenburg
Wills Woche
Is’ was?

ISLAM IN DEUTSCHLAND Keine Religion steht über der Kritik

Alexander Will
Jüdische Studierende an der Uni Oldenburg blicken mit Sorge auf die Vorfälle der vergangenen Wochen. Unsere Redaktion hat mit zwei Studentinnen darüber gesprochen, wie sie ihren Alltag erleben. (Symbolbild)

ANTISEMITISCHE VORFÄLLE IN OLDENBURG Zwischen Paranoia und Mut – So erleben jüdische Studierende die Stimmung auf dem Campus

Josepha Zastrow
Oldenburg
Berliner Notizen
Keine Parade für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)

KURIOSES UND UNGEWÖHNLICHES IM POLITIKBETRIEB Eine Trompete, ein Jogger und (k)eine Militärparade

Hagen Strauß Büro Berlin
Hat sich auf Vermehrung von Rhododendren und Azaleen spezialisiert: Timo Schröder aus Wiefelstede.

VERMEHRUNGSBETRIEB IN WIEFELSTEDE Kinderstube für Rhododendren und Azaleen

Kerstin Schumann
Wiefelstede