Rhade - In rund drei Wochen erwarten Ute und Karl-Heinz Büsing hinter ihrem Veranstaltungshaus „Kultur hinterm Feld“ in Rhade/bei Neerstedt mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher. „Die Nervosität steigt“, sagt Karl-Heinz Büsing, „ich mähe und walze schon regelmäßig die Wiese.“ Auf der Fläche neben dem umgebauten Resthof-Gebäude richten sie die Veranstaltung am Freitag und Samstag, 12. und 13. Mai, aus.
Planung seit Herbst
Am Freitag ist Max Mutzke mit dem Jazz-Trio Frank Chastenier, Christian von Kaphengst und Christian Lettner zu Gast, am Samstag die „Torsten Goods Band“ zusammen mit Nils Landgren. An beiden Tagen ist Einlass ab 17 und Beginn um 19 Uhr.
Seit Herbst laufen die Planungen: Der Veranstaltungstechniker Jan Kratzmann, mit dem die Büsings auch sonst zusammenarbeiten, stellt unter anderem eine Trailerbühne zur Verfügung: eine mobile Bühne auf Rädern. „Und wir haben uns Christian von Kaphengst mit ins Boot geholt“, ergänzt Karl-Heinz Büsing. „Er sagte immer: Euer Gelände ist prädestiniert für ein Open Air.“
Außerdem habe von Kaphengst die entsprechenden Kontakte: An beiden Abenden wird er als Bassist auf der Bühne stehen. Seit 25 Jahren ist er Teil der Band des Jazztrompeters Till Brönner, stand mehrmals mit Max Mutzke auf der Bühne und stellte für das Open Air die Musiker zusammen.
Der schwedische Posaunist und Sänger Nils Landgren trägt wegen seiner Posaune den Spitznamen „Mr. Red Horn“ (deutsch: „Herr rotes Horn“). Mit mehreren Alben war er in den vergangenen Jahren in den Top 100 der deutschen Album-Charts vertreten.
Torsten Goods, der neben von Kaphengst von Jan Miserre (Piano, Keyboards) und Felix Lehrmann (Drums) begleitet wird, wurde im Jahr 2000 Mitglied im Bundesjugend-Jazzorchester. Noch vor seinem Abitur spielte er sein erstes eigenes Album ein.
Größere Bekanntheit erlangte Max Mutzke mit seiner Teilnahme im Jahr 2004 am „Eurovision Song Contest“, bei dem er für Deutschland Platz acht belegte. Seitdem veröffentlichte er acht Alben – auf einer Platte ist auch Nils Landgren als Gastmusiker zu hören.
Wiederholung denkbar
Sollte die Premiere gelingen, könne er sich vorstellen, die Veranstaltung einmal im Jahr zu organisieren, ergänzt Büsing. Das Ganze sei eine logistische Herausforderung: „Zusätzliche Stromleitungen von der EWE müssen verlegt werden, da unser Hausanschluss nicht ausreicht. Für die Künstler haben wir extra einen Koch engagiert.“ An beiden Tage sollen jeweils 500 Karten verkauft werden. Insgesamt gibt es 200 Sitzplätze auf einer Tribüne. Das Cateringteam des Dötlinger Restaurants Lopshof versorgt derweil die Gäste auf dem Areal: Pavillons werden dafür errichtet, zudem gibt es eine große Bierbude und einen Weinwagen, kündigen die Büsings an – an einem Abend würden um die 20 Personen im Einsatz sein.
Karten und weitere Infos zum Programm unter www.kultur-hinterm-feld.de. Weitere Kontaktdaten: Tel. 04432/9117434, E-Mail: info@kultur-hinterm-feld.de.
