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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Musik: 1300 Stimmen im Campus-Chor vereint

03.07.2015

Ganderkesee „Schule ist mehr“ – der Titel des ersten Liedes beim Gantersingen am Donnerstagvormittag passte sehr gut auch als Beschreibung der ganzen Veranstaltung auf dem Campus des Schulzentrums am Steinacker: Schule ist mehr als der übliche Musikunterricht im Klassenverbund. Schule ist auch, wenn 1300 Grund- und Förderschüler sich zu einem riesigen Kinderchor zusammenfinden und dabei ein (im doppelten Sinne) harmonisches Gemeinschaftsgefühl erleben können.

Schon bei der Premiere 2012 hatten alle Beteiligten – Gemeinde, Schulen, Musiklehrer – sich geschworen: Das machen wir wieder! Drei Jahre hat es gedauert bis zur zweiten Auflage unter dem Motto „Junge Ganter singen 2.0“. Neben den Erst- bis Viertklässlern der sechs Grundschulen in der Gemeinde sowie der Förderschule am Habbrügger Weg war diesmal auch noch die Katenkamp-Schule komplett vertreten – insgesamt mehr als 1300 Stimmen, die von Andrea Andrianova, Fachlehrerin an der Ganderkeseer Grundschule Dürerstraße, zu dirigieren waren. Fred Molde, Pädagoge an der Musikschule des Landkreises Oldenburg, spielte die Melodien auf dem Keyboard.

Andrianova und Molde waren – wie schon beim ersten Mal – die Hauptorganisatoren dieser Großveranstaltung. Unterstützt wurden sie von der Gemeinde. „Das erfordert einen enormen logistischen Aufwand“, erklärte Rathaus-Sprecher Hauke Gruhn. Viele Kleinigkeiten gelte es zu bedenken – zum Beispiel, dass der Pausengong im Schulzentrum für das halbstündige Konzert abgestellt wird.

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Zehn Lieder hatten die Schulen wochenlang einstudiert und trugen sie nun im Chor vor: Einfaches und Bekanntes wie die Kinderlieder „Hab ’ne Tante in Marokko“ und „Meine Biber haben Fieber“, aber auch Anspruchsvolles und Vielstimmiges wie den englisch-sprachigen Kanon „I like the flowers“ oder das Volkslied „Kein schöner Land“.

„Das wird heute wieder ein Gänsehautgefühl geben“, war Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas schon bei der Begrüßung überzeugt – und sah sich hinterher bestätigt. „Eine tolle Veranstaltung!“ Häufiger als im Drei-Jahres-Rhythmus sollte sie aber nicht stattfinden, meinte Gerken-Klaas. „Das darf sich nicht abschleifen.“

Genauso sieht es Andrea Andrianova: „Dieses Format ist einfach schön, aber es muss etwas Besonderes bleiben.“ Jedes Kind solle die Chance bekommen, im Laufe der Grundschulzeit einmal an diesem Gemeinschaftsgefühl teilzuhaben. Wie lange das nachwirkt, war auch daran erkennbar, dass viele Kinder, die beim letzten Mal noch mitgesungen hatten, jetzt als Oberschüler oder Gymnasiasten im Publikum standen.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwt.tv/oldenburg-land 
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Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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