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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Karriere: „Abenteuer Afrika“ lässt Ganderkeseer nicht los

09.06.2011

GANDERKESEE Vor zwei Jahren wechselte der gelernte Koch Marten J. Bruns aus Ganderkesee das Metier und übernahm auf ehrenamtlicher Basis die Pressearbeit für den Bremer Autor Michael Jentzsch. Der hatte in seinem Buch die wahre und spannende Geschichte seiner Jugend in Liberia niedergeschrieben. Auch für Bruns bedeutete die Übernahme der Tätigkeit ein großes Abenteuer. Bis heute hält ihn das Projekt in Atem.

Bruns organisiert Lesetour

„Vor zwei Jahren hätte ich sicher nicht gedacht, dass wir damit immer noch auf Lesetour sein würden“, wundert er sich über den andauernden Erfolg des Buches „Blutsbrüder – unsere Freundschaft in Liberia“.

Bruns organisiert die laufende Lesetour von Jentzsch und pflegt die Kontakte zu den Medien. „Bis November sind wir ausgebucht“, freut er sich. Außerdem stünde man in aussichtsreichen Verhandlungen darüber, die Geschichte des Buches in einer Dokumentation nachzuerzählen. Bruns: „Wann genau der Drehbeginn sein wird, steht aber noch nicht fest.“

Bei den Lesungen werden auch Spenden für ein Kinderdorf nahe Monrovia, der Hauptstadt Liberias, gesammelt. „1500 Kinder und Mütter aller Kulturen leben dort. Es ist das größte Dorf dieser Art vor Ort“, erzählt Bruns. Jentzsch habe ab 2009 beim Aufbau des Dorfes geholfen.

Für Engagement geehrt

Für sein langjähriges Engagement wird Jentzsch, der in Bremen als Lehrer arbeitet, im Juli mit dem „Golden Image Award of Liberia – International“ ausgezeichnet. Geehrt werden damit Menschen, die sich in Liberia in besonderer Weise engagiert haben.

In seinem Buch „Blutsbrüder“ erzählt Jentzsch die Geschichte seines Heranwachsens in Liberia. Mit 15 Jahren floh er 1990 mit seinen Eltern vor dem Bürgerkrieg.

Erzählt wird hauptsächlich von der Freundschaft zu dem Schwarzen Benjamin K. Zahn. „Damals noch ein absoluter Tabubruch“, weiß Bruns. Jentzsch floh vor dem Krieg, Zahn wurde als Kindersoldat rekrutiert. Erst 2003 sahen sich beide wieder. Die „Blutsbrüder“ verbindet bis heute eine tiefe Freundschaft.

Auch für Bruns hatte der Bucherfolg positive Folgen. 2009 noch ohne Job, arbeitet er inzwischen bei einer Medienagentur. Mit Jentzsch ist er weiter verbunden, kümmert sich um die Realisierung der geplanten Dokumentation.

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