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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Hoffnungsbilder: Hebamme nimmt sich Harmonie

11.04.2020

Achternmeer Um Hoffnungsbilder, die in der schweren Zeit der Coronakrise den isolierten Menschen Mut machen und sie aufmuntern, hatte die evangelische Kirchengemeinde Wardenburg vor 14 Tagen ihre Gemeindemitglieder gebeten. Zum Osterfest sollten damit positive Botschaften in die Gemeinde gehen.

Ganz unterschiedliche Fotos gingen ein, sagt Pastorin Imke Gießing: Von Kindern gemalte Osterbilder, ein fröhlich springendes Mädchen auf dem Trampolin, ein stimmungsvoll in Szene gesetztes Kerzenglas und Schäfchenwolken am azurblauen Himmel gehörten zu den Motiven.

Ein Foto stach besonders heraus, aufgenommen von Nina Kappelmann aus Achternmeer im Kreißsaal des Klinikums Links der Weser in Bremen. Dort ist die 42-Jährige Hebamme. Das Bild zeigt einen handgemalten und -beschrifteten Zettel, auf dem steht „Nimm’ was du brauchst“ – darunter viele verschiedene „Wünsche“ zum Abreißen, wie Freies Wochenende, Glück, Friede, Kraft, Lebenslust oder Feierabend.

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Kreuzweg um Kirche

Alle Hoffnungsbilder, die bei der Kirchengemeinde eingegangen sind, werden auf dem Kreuzweg ausgestellt, der bis zum 17. April rund um die Wardenburger Marienkirche einzeln oder zu zweit abgegangen werden kann. Verschiedene Stationen laden ein, die Osterereignisse nachzuverfolgen und an einigen Stellen selbst kreativ zu werden.

„Das Blatt hat unsere Leitung für uns gemacht, weil wir gerade unter erschwerten Bedingungen im Krankenhaus arbeiten“, erzählt Nina Kappelmann. Auch für die werdenden Eltern sei es nicht einfach. „Väter dürfen nur direkt zur Geburt kommen; beim Kaiserschnitt dürfen sie gar nicht dabei sein. Auch Besuche nach der Geburt sind nicht erlaubt. Väter dürfen nur wiederkommen, wenn sie ihre Frauen abholen“, bedauert Kappelmann, selbst Mutter von zwei sieben und 13 Jahre alten Kindern.

„Für die Frauen ist das sehr traurig, vor allem für die, die länger bleiben müssen. Die meisten wollen möglichst schnell zu Hause ambulant betreut werden“, sagt die Geburtshelferin, die zugleich beeindruckt ist, „dass alle Betroffenen sehr viel Verständnis zeigen“.

Für Nina Kappelmann bleibt der Beruf der Hebamme dennoch ihr Traumjob. „Wir sind auf unserer Station auch ein tolles Team, in dem sich alle super verstehen.“ Vom Abrisszettel im Kreißsaal nahm die Achternmeererin übrigens das Wort „Harmonie“ mit. „Das habe ich mir in mein Portemonnaie gesteckt.“

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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