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Delmenhorster nach Unfall auf A 29 in Lebensgefahr
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Unfall Bei Großenkneten
Delmenhorster nach Unfall auf A 29 in Lebensgefahr

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Närrischer Sesam öffnet sich

28.02.2019

Adelheide /Ganderkesee Der morgenländisch geschmückte Wagen der Adelheider soll in der abendländischen Sonne Ganderkesees glitzern und glänzen. Das ist das Ziel der 110 Gruppenmitglieder, die sich für ihren Umzugswagen dieses Mal von der Disney-Version von „Aladdin und die Wunderlampe“ haben inspirieren lassen. Die Mauer, die die kleine Oase auf dem Wagen umgibt, ist beispielsweise aus spiegelndem Pannesamt und die Wunderlampe aus goldfarbenem Schuppenstoff, der an Pailletten erinnert.

„Fast zur Hälfte haben wir den Wagen in Stoff gekleidet“, sagt Steffen Pitzschler, der die Gruppe leitet. „Nur der Körper von Dschinni, die Palmblätter und die Zwiebeltürme bestehen aus selbstgedrehten Papierrosen.“ Die Zwiebeltürme drehen sich übrigens, und noch etwas bewegt sich: Aus einem Korb taucht immer wieder eine Kobra auf und ab. Den Einstieg hinten am Wagen verdeckt ein Vorhang in Maueroptik, über dem „Sesam, öffne dich“ steht.

Den Kopf des Flaschengeistes hat Pitzschlers Vater aus Styropor geschnitzt. Überhaupt ist fast die ganze Familie Pitzschler vom Faschingsfieber gepackt. „Zuerst war es meine Schwester Lisa, die mich zum Fasching gebracht hat“, erzählt der Leiter. „Und seit vergangenem Jahr macht auch meine Mutter mit. Nur meinen Vater müssen wir noch vollständig überzeugen.“

Die Adelheider sind vor 29 Jahren aus einer Nachbarschaftsgemeinschaft in Delmenhorst-Adelheide entstanden. Und viele der Mitglieder sind miteinander verwandt. „2012 haben ein paar der älteren und auch der Gründer die Gemeinschaft verlassen. Sie wollten, dass sich eine neue Generation verwirklichen kann. Das hat geklappt, inzwischen beträgt das Durchschnittsalter vielleicht so Mitte 20“, schätzt Steffen Pitzschler. „Doch zunächst hatten wir nach 2012 einen Einbruch in den Mitgliederzahlen zu verzeichnen“, gibt er zu. „Aber inzwischen hat sich der Bestand erholt. 110 Leute sind sehr viel – auf die muss man ja auch aufpassen!“

Jedes Mitglied zahlt einen Beitrag. Davon finanzieren die Adelheider Kamelle, Materialien, den Wagen und die Kostüme. Auch wenn sie vieles selbst machen und nicht kaufen, bleibt da immer noch ein Durchsatz von 10 000 Euro pro Umzug, rechnet Pitzschler vor. Was sie jedoch nicht zahlen müssen, ist die Miete für einen Trecker. Den haben sie vom Hof Rademacher, der ebenfalls in Adelheide ansässig ist, als Dauerleihgabe bekommen. „Unser Ziel ist es, den Trecker so zu schmücken, dass man nichts mehr von ihm sieht“, erzählt Pitzschler. Diesen Wunsch hat ihm Dschinni auch schon erfüllt und so ist es auch der Geist aus der Flasche, der den Wagen zieht.

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