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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Museum macht gute Fortschritte

26.06.2019

Ahlhorn Es geht voran mit dem künftigen Museum, aber es ist auch noch eine Menge zu tun. Diesen Eindruck haben Vertreter von Rat und Verwaltung der Gemeinde Großenkneten bei einem Besuch bei der Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn (TGFA) gewinnen können. Konsens herrschte darüber, dass das künftige Museum für die Wildeshauser Geest ein Gewinn sein werde. Der 1. Vorsitzende Peter Pasternak und Stellvertreter Dieter Hasebrink führten die Gruppe jüngst durch das ehemalige Wachgebäude des einstigen Fliegerhorstes, auf dem sich heute der Metropolpark Hansalinie befindet.

Über 100 Jahre

Die Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn wird hier in naher Zukunft ein Museum einrichten. Sie sieht ihre Aufgabe darin, die bewegte Geschichte des Ortes Ahlhorn und damit verbunden den über 100 Jahre bestehenden Flugplatz auf der Ahlhorner Heide nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Ziel ist es daher, das Gebäude 24 zu renovieren und in ein Museum umzugestalten. Das Gebäude 24 (nördliches Wachgebäude) steht dabei unter Denkmalschutz.

Im Museum soll die Geschichte des Luftschiff- beziehungsweise Flugplatzes und des Ortes Ahlhorn chronologisch beleuchtet werden. „Sämtliche Räumlichkeiten, vom Keller bis unter das Dach, befinden sich zurzeit im Rohbau“, berichtete Ratsherr Dirk Faß von seinem Eindruck. Einige Details wie Treppe, Fenster, Türen und eine alte Lehrtafel blieben im Originalzustand erhalten. Ein Beispiel ist die denkmalgeschützte Holztreppe, die auch nach 100 Jahren als grundsolide Arbeit nichts zu wünschen übrig lasse, erzählte Hasebrink unserer Zeitung. Sie erhält wieder ihren Originalton.

Renovierungsphase

Um das Gebäude herum wurde zwischenzeitlich das Fundament aufgegraben und mit einer Isolierung gegen Feuchtigkeit saniert. In der ersten Renovierungsphase hat der Verein rund 220 000 Euro investiert, um das Gebäude auf die Museumsnutzung vorbereiten zu können. Möglich wurde dies durch diverse Zuschussgeber, so das Leader-Förderprogramm, den Landkreis, die Gemeinde sowie mehrere Stiftungen.

Auf diese „Gönner“ setzt die Traditionsgemeinschaft auch in der kommenden Zeit, denn jetzt sind noch einmal rund 60 000 Euro für die Einrichtung erforderlich. Dabei geht es um Dinge wie Vorhänge, Sicherheitseinrichtungen, Beleuchtung, EDV und einiges mehr. Derzeit laufen die entsprechenden Gespräche, wie Hasebrink unserer Zeitung berichtete. Unterstützt wurde die TGFA durch Dr. Beate Bollmann aus Oldenburg, die ein Museums-Konzepte erstellt hat, das wertvolle Anstöße für die Planungen beinhaltet.

Derzeit peilt die Traditionsgemeinschaft noch Ende 2019 als Ziel für die Museumseröffnung an, so Dieter Hasebrink. Das sei aber sehr ehrgeizig, wie er selber zugestand. Schließlich könne es bei der Einrichtung erst weitergehen, wenn die entsprechenden Zusagen auch vorlägen.

Die Traditionsgemeinschaft hat rund 190 Mitglieder. Sie verteilen sich auf das gesamte Bundesgebiet sowie Österreich. Um die 30 Mitglieder wohnen im weiteren Umfeld des Metropolparks und können auch bei Eigenleistungen mit anpacken.

Zwei Hubschrauber

Schmuckstück des künftigen Museums werden zwei Hubschrauber sein: ein SAR-Rettungshubschrauber und eine Bristol 171 „Sycamore“. „Ahlhorn ist die Wiege des SAR- Rettungsdienstes“, betonten Pasternak und Hasebrink vor den Besuchern, dass dieser Dienst Anfang der 1960er-Jahre in Ahlhorn aufgebaut worden war.

Zudem wird ein zweiter Hubschrauber, eine Bristol 171 „Sycamore“, Baujahr 1958, derzeit in Eigenleistung restauriert. Die Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten, so dass die offizielle Vorstellung in den nächsten Wochen bevorsteht. Neben der vorhandene Bell „UH-1D“ soll die Bristol „Sycamore“ vor dem Museum ihren Standplatz finden.


     www.fliegerhorstahlhorn.de 
Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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