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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kirche: „Stärke im Glauben erleichtert das Miteinander“

03.01.2018

Ahlhorn Etwas Unsicherheit herrschte zu Beginn des Neujahrsempfangs der katholischen Kirchengemeinde Sankt Peter Wildeshausen/Ahlhorn, als sich die 75 Gäste nach dem Gottesdienst im Ahlhorner Pfarrzentrum versammelten. Wer hält eigentlich die Neujahrsansprache? Der Pfarreirat ist zwar neu gewählt, aber erst im Februar wird eine neue Vorsitzende oder ein neuer Vorsitzender gewählt.

Maria Wübbeler, die bisherige Vorsitzende, hatte nach 30 Jahren nicht erneut für das Gremium kandidiert. Es sei Zeit für einen Wechsel. Sie war aber dennoch vorbereitet und ergriff nach der Begrüßung durch Pfarrer Ludger Brock das Wort. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich heute noch Menschen ehrenamtlich engagieren.“ Mit den neuen Mitgliedern sehe sie den Pfarreirat im Aufbruch. Er leitet immerhin die Geschicke von 7000 Katholiken in Großenkneten, Dötlingen und Wildeshausen.

Den nach ihrer Meinung in der Kirche dringend erforderlichen Aufbruch erhofft sie sich auch vom Katholikentag im eigenen Bistum. Vom 9. bis 13. Mai lautet das Motto in Münster: „Suche Frieden“. „Ich hoffe, dies wird uns gelingen. Jeder sollte sich beteiligen“, so Wübbeler.

In diesem Zusammenhang brachte sie die jüngste Umfrage des Instituts Allensbach ins Spiel, das gefragt hatte: Wie christlich ist Deutschland? Danach wollen immer mehr Menschen hierzulande, dass Deutschland zeigt, es sei ein christliches Land. Die Bedeutung des christlichen Glaubens in der Gesellschaft hat jedoch laut der Umfrage in den vergangenen Jahrzehnten stark abgenommen. „Manchmal wäre es hilfreich, öfter Stärke im Glauben zu suchen, dann wäre das Miteinander leichter“, meinte Wübbeler und forderte dazu auf, mehr Dankbarkeit und Hoffnung zu leben. „Bei allen Problemen, die wir haben, geht es uns doch im Grunde allen gut.“

Bevor für die Teilnehmer des Neujahrsempfangs das Büfett eröffnet wurde, zeigte Jens Rohde eine mit Musik untermalte Diaschau über das Gemeindeleben 2017. Anhand der Bilder bezeichnete Pfarrer Brock das Gemeindeleben als vielfältig. Der NWZ sagte er, dass er dankbar dafür sei, dass sich viele Menschen bei den Aktionen eingebracht hätten. Es sei aber nicht immer leicht, die Entfernung zwischen den Gemeindeteilen in Ahlhorn und Wildeshausen zu überbrücken. Am Miteinander müsse weiter gearbeitet werden.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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