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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Großer Abend für Ahlhorner Projektchor

11.02.2020

Ahlhorn Es waren zwar nicht alle der rund 450 Sitzplätze in der katholischen Kirche „Herz Jesu“ in Ahlhorn besetzt, doch sehr viele. Angesichts der Warnungen, wegen des Sturms möglichst nicht die eigenen vier Wände zu verlassen, war die Zuschauerkulisse am Sonntagabend zur Aufführung des Oratoriums „Maria“ in der Herz-Jesu-Kirche mehr als respektabel.

Der Kirchenchor Herz-Jesu, der die Gesamtorganisation inne hat, freut sich darüber, dass das Projekt sowohl vom Landkreis Oldenburg (Kulturförderung) als auch vom Offizialat finanziell unterstützt wird. Der äußere Rahmen passte also. Der Premierenaufführung in Ahlhorn waren damit die Türen geöffnet worden.

„Ich freue mich, dass sie den Kircheneingang getroffen haben“, frotzelte in diesem Zusammenhang der musikalische Leiter Matthias George in seiner Begrüßung. „Aber durch die doch lauten Windgeräusche draußen sind sie schon mitten im Stück. Wenn die Musik los geht, dann ist auch in der Szenerie viel Wind dabei. Das passt also“, versprach George.

Einführend stellte der Musiker und Pastor einige Eckdaten zum Oratorium „Maria – Siehe, ich bin des Herren Magd“ dar. Geschrieben worden sei es 1976. „Eine Zeit, wo Altes auf Neues traf. Auch musikalisch gesehen. Es war der Anfang der Moderne, was die Kirchenmusik angeht.“

Inhaltlich dreht sich in dem Oratorium für Solisten, Chor und Orchester alles um die Geschichte von Maria. „Einer damals sehr jungen Frau, vielleicht gerade zwölf bis 13 Jahr alt“, hob George weiter hervor. Sie war verlobt mit Josef, also quasi im Ehevertrag. Als sie ein Kind bekommt, geht sie zur Mutter. Das Kind sei nicht von Josef, sondern von Gott, beichtet sie. Für damalige Verhältnisse eine Katastrophe, denn nicht der eigene Mann ist der Vater. Noch dazu soll das Kind von Gott sein. In diesem Kontext ist das Oratorium angesiedelt.

Es behandelt das Leben der Maria von Nazareth von der Vorweihnachtsgeschichte bis zur Auferstehung ihres Sohnes Jesus in einer mehrteiligen Vertonung. Die Geschichte wird dabei in Teilen durch einen Sprecher erzählt.

Neben dem Projektchor (bestehend aus den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores Herz-Jesu und weiteren Teilnehmern) ist die Rolle von Maria und Josef durch Solosänger besetzt. Die gesangliche Darbietung wird instrumental durch Orchestermusiker begleitet. Die meisten Musiker gehören dem Musica Viva- Orchester an. Sie sind durch die Weihnachtskonzerte in der Glocke bekannt.

Geschrieben und vertont wurde das Oratorium von Johannes Jourdan (Text) und Siegfried Fietz (Musik). Dieser ist der Komponist vieler Oratorien.

Auch die bekannte und populäre Melodie zu Dietrich Bonhoeffers: „Von guten Mächten treu und still umgeben“ stammt aus seiner Feder.

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