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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Buchvorstellung: „Eishände“ zeigt Parallelen von 1945 und heute auf

11.09.2017

Ahlhorn /Langförden Geschichten um Flucht, Krieg und Vertreibung verlieren gerade in der heutigen Zeit nicht an Aktualität. Das neue Buch von Inge Schmidt aus Ahlhorn „Eishände“ schlägt eine Brücke vom Drama heutiger Flüchtlingsdebatten in die Nachkriegszeit um 1945.

Im Mittelpunkt von „Eishände“ steht die Lebensgeschichte der Autorin Inge Schmidt, geborene Wilke. Doch es ist weit mehr als die Biografie einer Frau, die 1941 in Jasenitz in Pommern geboren wurde und sich – wie viele andere auch – mit Mutter und Geschwistern und ohne den Vater auf die Flucht begeben musste. Nach einer tagelangen Zugfahrt erreichten sie den Südoldenburger Raum, genauer gesagt Drantum.

Nicht alle Einheimischen waren erfreut über die Neuankömmlinge. Als Vertriebene mussten sie auch Ablehnung, Ausgrenzung und sogar Hass erleben, hatten die evangelisch-lutherischen Flüchtlinge doch einen anderen Glauben als die katholischen Einheimischen.

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Inge Schmidt erzählt viel vom Alltagsleben der fünfziger- und sechziger Jahre, von Spiel, Schule, den Festen in der Familie, ihrer ersten Liebe und vielem mehr. Es ist auch eine Geschichte über einen Integrationsprozess, von wirtschaftlichem Aufschwung, von der Heirat, dem eigenen Kind und von dem Hausbau in Ahlhorn. Dazwischen dramatische Erlebnisse während der Flutkatastrophe in Hamburg, Erfahrungen mit der eigenen Erkrankung.

„Ein wunderbares Stück Zeitgeschichte, gerade auch für jüngere Menschen“, heißt es in der Ankündigung des Verlages. In diesen Jahren des völlig zerstörten Deutschlands kamen rund zwölf Millionen Menschen innerhalb des Landes in den westlichen Teil, da sie ihre Heimat verlassen mussten.

Die Premiere des Buches wird am 29. September um 19 Uhr im Spieker des Heimatvereins Langförden gefeiert.

Es liest der Autorin. Die Einführung in das Buch gestaltet Verlagsleiter Alfred Büngen. Das Buch ist überall im Buchhandel zu kaufen.

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