• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Museumsbauer sehen langsam das Ziel

13.08.2019

Ahlhorn Die Vorbereitungen für die Restarbeiten im Gebäude 24, dem künftigen Museumsbau auf dem ehemaligen Fliegerhorst Ahlhorn, haben jetzt die Mitglieder der Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn e.V. mit gemeinsamer Kraftanstrengung erledigt. Vorsitzender Peter Pasternak nahm dies zum Anlass, den derzeitigen Stand der Planung und Arbeiten bei einem Ortstermin im heutigen Metropolpark Hansalinie zu skizzieren.

„Wir haben einiges geschafft, denn mit der Renovierung sind wir im Januar 2019 angefangen. Jetzt sehen wir ein Ende näher kommen.“ Das Aufräumen und die Sanierung beziehungsweise Renovierung mit fast allen Gewerken nahm viel Zeit ein. Letzteres wurde von Handwerkern erledigt. Dazu kamen viele weitere Arbeiten. All das habe Planung, Koordinierung und auch Einsatz der Vereinsmitglieder gefordert. „Durchschnittlich haben wir 20 Helfer im Einsatz gehabt, je nach Bedarf“, erklärte Pasternak weiter.

Jeder Raum ein Zeitraum

Nun geht es weiter mit der Einrichtung und am Ende auch der Inbetriebnahme. Dazu müssen noch die zugesagten öffentlichen Gelder vollends fließen. „Als Verein sind wir mit einem Eigenanteil von 28 000 Euro im Boot. Insgesamt reden wir von Kosten über 215 000 Euro. 185 000 Euro kommen aus verschiedenen Töpfen“, so der Vorsitzende dazu. Gelder fließen aus dem Leader-Förderprogramm, ferner aus dem Budget der Lokalen Arbeitsgemeinschaft (LAG) Wildeshausen, von Landkreis, Gemeinde, der Landesdenkmalpflege, der Bingo Umweltstiftung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und vom Metropolpark.

Vereinbart wurde mit den heutigen Eigentümern des Ex- Fliegerhorstes ein 15-jähriger Mietvertrag, der sich alle zwei Jahre bei Nichtkündigung verlängert. „Erkannt ist von allen Stellen, dass die Bedeutung des alten Flugplatzes für die Region und darüber hinaus groß ist, sonst wäre diese Aktion auch nicht durchführbar gewesen“, hob Peter Pasternak weiter hervor.

Der Blick in die Zukunft zeigt schon ein klares Bild. „Jeder Raum drückt nach Fertigstellung einen Zeitgeist aus.“ Es gibt ein Jahresband an der Wand, dass die Anfänge von 1915 bis heute durch alle Räume begleitet und immer eine chronologische Orientierung zulässt.

So beginnt der Rundgang im Raum 1 (1915-1918) des Erdgeschosses. Hier werden auf 28 Quadratmetern der insgesamt 355 Quadratmeter des Erdgeschosses die Vorgeschichte Ahlhorns als Ortschaft und die Marine-Luftschiff-Zeit zu sehen sein. Im Raum 2 (1918-1938) schließen sich an die zivile Nutzung (Caritas/Kinderheim) und weiter im Raum 3 (1938-1945) der Ausbau zum Fliegerhorst und die Nutzung durch die Luftwaffe. Darauf folgen die Zeit der Besetzung durch die Alliierten und der Umbau für die Royal Air Force (1945-1958) im nächsten Raum.

Von der Übernahme der Bundeswehr (1958 bis 1971) mit dem Aufbau des Jagdgeschwaders 71, der Stationierung der Luftrettungsstaffel, des Flugabwehrraketenbataillons und des Aufbaus des Lufttransportgeschwaders 62 geht es von Raum zu Raum weiter bis zur Belegung durch das HTG 64, dessen Auflösung 2005 und der Übernahme des Fliegerhorstes durch die Joh. Bunte Bauunternehmung GmbH und der Veranstaltung 100 Jahre Flugplatz Ahlhorn.

Museumspädagogik

„Besonders stolz sind wir auf den Großraum, der für Museumspädagogik für Schulen, aber auch für die Bundeswehr genutzt werden soll. Unterstützung wird es über zeitgemäße digitale Technik geben, wie zum Beispiel durch Touch-Bildschirme und mehr“, so Pasternak. Dabei soll die Heimatkunde einen zusätzlichen pädagogischen Spielraum einnehmen, wie auch die Entwicklung Ahlhorns als Wohnort.

Im Obergeschoss erfolgt ausschließlich eine interne Nutzung von Werkstatt bis Archiv. Auch die Außenfläche wird für die beiden Hubschrauber neu angelegt und direkt in das Museum mit eingebunden. Die Ideen sind da, nun kommt noch die Umsetzung bis zur Museumseröffnung….

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.