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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Als Gildeanhänger aus den USA in die Huntestadt

27.05.2015

Wildeshausen Ganz im Fokus der III. Kompanie auf der Burgwiese standen die Neuen. Streng wurde darauf geachtet, ob sie auch die richtige Sockenfarbe tragen und das Gilde-Lied singen. Und viele Rekruten schafften es natürlich nicht, sie tanzten aus der Reihe, vor allem mit hellen Socken. Sofort waren die Offiziellen vor Ort: „Ausziehen“ sang ein Chor. Der Nachwuchs überreichte also seine Socken und feierte munter ohne weiter.

Schnaps mit Fisch

Zudem gab es einen ganz besonderen Trunk. Wer nicht vernünftig angezogen war, durfte einen Schnaps mit Fisch trinken, den sogenannten Silt. Und die Rekruten kämpften gegen den bitteren Geschmack an. Die Zuschauer grölten.

Unter ihnen auch ein Amerikaner, der für wenige Tage extra zum Gildefest nach Deutschland gekommen ist. Denn sogar dort ist das Fest populär, wenigstens beim jungen Mann Clayton Cory. Vor zehn Jahren machte er beim Gildefest mit. Da war er Austauschschüler und wollte jede Party besuchen. Doch das Fest übertraf seine Erwartungen. Der Amerikaner sagt heute: „Das ist Tradition und viel Party. Ich musste unbedingt noch einmal wiederkommen.“ Und das tat er. Mit ordentlichem Anzug und guter Laune schritt er Richtung II. Kompanie. Diese feierte beim Cornauer Tor. Zusammen mit seinen Freunden der Los Gilderados ging es unter die Bedachung. Diese wurde für die Männer von einem großen Kran gehalten. Denn der Regen kam immer wieder hervor.

„Noch ist es relativ ruhig“, grinsten die meisten der Mitglieder noch gegen Mittag. Doch das sollte sich schnell ändern. Die Musik wurde lauter, das Bier ging noch schneller den Hals hinunter. „Vielleicht hüpft ja noch einer in den Pool“, hofften viele amüsierte Gildefestler, die an der Burgwiese feierten.

Gemütliche Atmosphäre

Etwas ruhiger ging es anfangs noch in der Innenstadt in Wildeshausen zu. Denn die Ratskompanie hatte ihr Domizil auf dem NWZ-Gelände eröffnet. So gab es in gemütlicher Atmosphäre den Auftakt. Oberleutnant Marco Tschöpe begrüßte die Mitglieder, sie müssen mindestens 25 Jahre dabei sein.

Auch am Bahnhof ging es rund her. In der Halle trafen sich diverse Männer und erfreuten sich der gemütlichen Umgebung. Noch nie hatte eine Kompanie dort losgelegt. Nur positive Fazits hatten dafür die vielen Teilnehmer übrig.

Christoph Tapke-Jost
Redakteur
Termine/Meine Woche
Tel:
0441 9988 2017

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