• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Umwelt: Alte Buchen gefährden Erdgasleitung

05.03.2010

KIRCHHATTEN Motorsägen und schwere Maschinen rücken in diesen Tagen einem alten Baumbestand am Twiestweg zu Leibe. Rund 50 Bäume, meist Buchen, aber auch einige Eichen und Birken, müssen fallen, weil ihre Wurzeln eine Erdgasleitung gefährden. Seit bis zu 100 Jahren stehen die Bäume entlang des Twiestweges.

Die Erdgasleitung verläuft an dieser Stelle seit den 70er Jahren in einem bis 1,20 Meter Tiefe. Ein Streifen, der frei von Bäumen gehalten wurde, zeigte schon bisher an, wo die Leitung liegt.

Die Betreibergesellschaft der Leitungen, die Firma Gasunie aus Hannover forderte jetzt eine Ausweitung der Schutzbereiche entlang der Leitungen, der von großen Bäumen freigehalten werden muss. Bislang lag dieser Schutzbereich bei zwei Metern, jetzt wurde er auf sechs Meter erweitert.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Erfahrungen in der Vergangenheit hätten gezeigt, dass Baumwurzeln die Leitungen so stark beschädigen können, dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

So würden die Leitungen von den Wurzeln, die wie ein Teppich um die Rohre herumwachsen, hochgedrückt, die Isolierung oder die neben den Rohren liegenden Begleitkabel werden schwer beschädigt. Der Twiestweg wird für die Arbeiten zeitweise voll gesperrt.

Johannes Steffens, Förster im Revier Stühe, beaufsichtigt die Arbeiten, die zwischen den Niedersächsischen Landesforsten, der Firma Gasunie und der unteren Naturschutzbehörde des Landeskreises Oldenburg abgestimmt sind.

Der Schutzstreifen entlang der Leitung soll in Zukunft nicht völlig kahl bleiben, erklärt Johannes Steffens. Nach Abschluss der Arbeiten wird von der Revierförsterei Stühe der vorhandene Erdwall zu einer Wallhecke entwickelt werden. „Die Hecke wird eine Höhe von zwei bis drei Metern erreichen. Pflanzen dieser Größe werden für die Gasleitung nicht gefährlich“, erklärt der Revierförster.

Zusätzlich sollen als Ausgleich für die verlorenen Bäume an einer bislang noch nicht festgelegten Stelle Ersatzpflanzungen angelegt werden.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
Rufen Sie mich an:
04403 9988 2630
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.