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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Die Geschichte                                von „All to nah“

15.12.2018

Altona Es war eine Blitzaktion: 1547 hatte sich Graf Anton Günther I. von Oldenburg und Delmenhorst die Grafschaft Delmenhorst und das Amt Harpstedt vom Bistum Münster zurückgeholt. Der Graf ließ danach am heutigen Altonaer Mühlenbach eine Wassermühle erbauen. Diese befand sich „all to nah“ zur Münsterischen Stadt Wildeshausen. „All to nah“: Daher der spätere Name Altona. Diese und weitere Informationen hat Heimatkundler Alfred Panschar in einem Buch zusammengetragen.

„Geschichte des Wald- und Mühlengutes ,Gut Altona’“ betitelt der 82-jährige Wildeshauser das Werk. Schon länger habe er vorgehabt, die Geschichte von Gut Altona aufzuschreiben. Als das Hauptgebäude des Hotels im September 2016 durch ein Feuer größtenteils zerstört worden war, habe er gedacht: „Ich muss jetzt etwas machen.“ Einige Unterlagen, die er zuvor bei Recherchen genutzt hatte, sind zum Teil beim Brand ebenfalls zerstört worden, bedauert er. Vor rund zwei Wochen ist das Buch fertig geworden. Es ist das Ergebnis mehrjähriger Recherchearbeit. Die Geschichte sowie Fotos aus dem 19. Jahrhundert bis heute erstrecken sich über insgesamt 26 Seiten.

Bisher gibt es ein Exemplar. „Wir wissen noch nicht genau, was damit passiert“, sagt der Heimatkundler. Eine Option wäre, das Buch den Ahrmanns zu überlassen.

Unterstützung bekommen hat Panschar von der Familie Ahrmann, die das Gut Altona betreibt. „Ich durfte alte Bilder mitnehmen und Fotos machen.“ Hinzu kamen Postkarten und Zeitungsausschnitte, die er gesammelt hatte. Zudem hat Panschar mehrere Bücher veröffentlicht: „Ich habe viele Bilder von Dötlingen und Wildeshausen im Archiv, so ungefähr 10 000.“ Daher sei das Sortieren und Schreiben der Texte für den Wildeshauser Routinearbeit gewesen.

Die Ahrmanns selbst sind auch ein Thema in seinem Buch: 1888 wurde das Gut Altona für 63 000 Goldmark von Heinrich Ahrmann aus Ueffeln bei Bramsche erworben. Unter ihm und seiner Frau Elise entwickelte sich das Gut zu einem bedeutenden Gastronomie- und Hotelbetrieb.

Auch, woher der Annasee bei Gut Altona seinen Namen hat, klärt Panschar in seinem Werk: Ab 1927 wurde der Betrieb von Johann Heinrich Ahrmann und seiner Frau Anna geführt. Von den Gästen immer „Tante Anna“ genannt, erhielt der Mühlenteich ihr zu Ehren den Namen Annasee.

Zeitsprung: Heute wird das Unternehmen von Heiner und seiner Frau Inka Ahrmann zusammen mit den Kindern Neele, Vincent und Malte geführt.

Mehrere Fotos im Buch zeigen, wie der Neubau von innen aussieht. Nahe der Bar hängen zwei große schwarz-weiße Fotos, die an die Anfänge erinnern. Porträtfotos von Johann Heinrich und Elise Ahrmann.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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