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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Historie: Bildband ein optischer Genuss

21.03.2019

Altona Das Bild könnte aus einem Märchenbuch der Gebrüder Grimm stammen: Es zeigt einen Adeligen, hoch zu Ross, mit einem Bierkrug in der Hand. Zwei Frauen haben ihm das Getränk gerade serviert; eine hat noch das Tablett in der Hand. Der Blick des Betrachters geht aber zum Schriftzug an der Wand des Gasthauses: Gut Altona steht dort in großen Lettern. Die Zeichnung ist das erste Bild in einem prächtigen Fotoband mit dem Titel „Gut Altona – Geschichte des Wald- und Mühlengutes“, das der Wildeshauser Alfred Panschar jetzt veröffentlicht hat.

„Alles begann im Jahr 1999“, erzählt der 82-jährige Heimatforscher. „Zu dieser Zeit habe ich einige Berichte in alten Zeitungen über die Mühle Gut Altona gefunden.“ In den folgenden Jahren kamen viele alte Bilder und Postkarten dazu. Ohnehin kann der Autor auf einen großen Fundus zurückgreifen. „Ich habe viele Bilder von Dötlingen und Wildeshausen im Archiv, so ungefähr 10 000.“ Das Sortieren und Schreiben empfindet er schon als Routine.

Unterstützung bekam Panschar auch von der Familie Ahrmann, die heute das renommierte Hotel betreibt. „Ich durfte alte Bilder und Dokumente scannen. Heiner Ahrmann und seine Schwester Anke haben mir viel Material gegeben“, sagt er. Zudem trieb Panschar einen Zeitzeugen auf, der beim Abbau des ersten Gästehauses bei Melle (Landkreis Osnabrück) und beim Wiederaufbau in Altona dabei war: „Der Zimmermann Horst Spenner hat alles genau aufgeschrieben und mir gegeben“, so der Wildeshauser. Als dann 2016 der Brand des Haupthauses die Familie Ahrmann traf, entschloss sich Panschar, ein neues Buch über die Geschichte des Mühlengutes zu verfassen.

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Ursprünglich wollte der Heimatforscher, der in den 50er-Jahren bei der Getreideernte in Altona schon einen Lanz Bulldog fahren durfte, lediglich eine Din-A-5-Broschüre drucken. Doch nach eingehender Beratung mit Harald Nienaber vom „Haus der Werbung“ in Verden entschloss er sich, ein Buch zu drucken, das den hohen Ansprüchen des Hauses Gut Altona gerecht wird.

Entstanden ist ein 60 Seiten starker Band im Querformat mit teilweise ganzseitigen Bildern. Der Bogen reicht von historischen Zeichnungen, wie jene von Gregor Kulbach, bis zu Fotos von Stammtischrunden und dem Neuanfang nach dem Brand von 2016. Natürlich ist auch die Geschichte ein Thema: 1888 wurde das Gut Altona für 63 000 Goldmark von Heinrich Ahrmann aus Ueffeln bei Bramsche erworben. Unter ihm und seiner Frau Elise entwickelte sich das Gut zu einem bedeutenden Gastronomie- und Hotelbetrieb in der Region. Panschar erklärt, warum der Mühlenteich den Namen „Annasee“ bekam. Die heutige Eigentümerfamilie, Inka und Heiner Ahrmann mit den Kindern Nele, Malte und Vincent, hat er auf der repräsentativen Treppe des neuen Haupthauses fotografiert. Die Lektüre des Bandes ist ein Genuss.  Erhältlich ist das Buch bei Alfred Panschar unter Telefon   04431/918 474, unter alfred.panschar@ewe.net, beim Verkehrsverein Wildeshausen, bei „Bökers am Markt“ und der Gilde-Buchhandlung sowie im Hotel Gut Altona.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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