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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Geschichte: Arbeitskreis begibt sich auf Spurensuche

25.08.2010

ALTENESCH Vor einem halben Jahrzehnt hat sich der Arbeitskreis „Stedingsehre“ gegründet, um den einzigen Kreuzzug auf deutschem Boden aus dem Jahre 1234 in Altenesch genauestens aufzuarbeiten. Um auf Spurensuche zu gehen, trafen sich jetzt zwölf Mitglieder des Arbeitskreises am St. Veith-Denkmal in Altenesch. Früher hatte an dieser Stelle einmal eine Kapelle gestanden, wie die in Altenesch heimische Gästeführerin Erika Rowehl erklärte.

Im Mai 1934 wurde das Stück „De Stedinge“ vom Oldenburger Schriftsteller August Hinrichs in der Scheune des Henningshofs in Altenesch uraufgeführt. Anschließend nutzten die Nationalsozialisten das Stück für Propagandazwecke und benötigten deshalb einen neuen, größeren Aufführungsort.

Wahl fiel auf Bookholzberg

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Die Stelle, an der heute das Denkmal steht und die der ursprüngliche Ort des Aufstands der Stedinger Bauern war, erwies sich für die angedachte riesige Freilichtbühne als zu nass. Die Wahl fiel auf den Bookholzberg. Der Ort war mit seinen Zuganbindungen von der Lage her bestens dafür geeignet. Von der Scheune des Henningshofs wurde eine Wand demontiert, und tonnenweise Wesersand wurde zur Erhöhung der Bühne aus Lemwerder angefahren.

Lemwerder sei früher eigentlich nur der Weg zur Fähre gewesen, wie Käthe Rechlin sich erinnerte. Sie hatte als Kind genau neben dem Henningshof gewohnt, auf dem ein ganzes Theaterdorf aufgebaut worden war. Das Grundstück durfte sie allerdings nicht betreten.

Ein weiterer Zeitzeuge ist Walter Hische, der dem Arbeitskreis ebenfalls angehört. Er war Zimmermann und hat beim Bau der Bookholzberger Freilichtbühne mitgearbeitet.

Der Arbeitskreis Stedings­ehre hat auf dem Gelände des Berufsförderungswerkes in Bookholzberg ein Dokumentationszentrum geplant, in dem solche und andere Zeitdokumente gesammelt, archiviert und ausgestellt werden können.

Arbeitskreis fehlt Raum

Nach wie vor halte der Arbeitskreis an diesen Planungen fest, so Lisa Dirks auf Nachfrage. Das größte Problem sei allerdings ein räumliches: „Wir wollen an der Geschichte arbeiten und haben schon einiges auf die Reihe gebracht. Ein Zuhause haben wir aber immer noch nicht“, so die Bookholzbergerin, die dem Arbeitskreis angehört. Zwar gebe es Gespräche mit dem Berufsförderungswerk, auf dessen Gelände sich die Freilichtbühne befindet. Und auch die Bildungseinrichtung sei an ihrer Geschichte interessiert. Allein an Geld mangele es dem Arbeitskreis. Neben einem Raum, in dem Exponate gesammelt und geordnet werden könnten, seien auch Sponsoren daher besonders gern gesehen.

Und auch Mitstreiter, die an der Aufarbeitung der Geschichte vom Bau der Freilichtbühne auf dem Bookholzberg interessiert sind, seien stets willkommen, so Dirks. Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 6. September um 18 Uhr in der Nordschule am Vollersweg statt.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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