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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Atmosphärisch alles allerbestens

14.09.2015
NWZonline.de NWZonline 2015-09-14T12:03:44Z 280 158

Genuss Am Fluss:
Atmosphärisch alles allerbestens

Wildeshausen Und immer wieder dieses eine Wort: „Atmosphäre“. Ob Wildeshauser oder auswärtige Gäste: Stets tauchte die Formulierung von der „wunderbaren Atmosphäre“ auf. Nach dem fulminanten Auftakt für die Premiere von „Genuss am Fluss“ mit dem Stefan-Gwildis-Konzert vor 2000 Besuchern am Freitagabend ging es am Sonnabend und Sonntag zwischen Alexanderkirche, Hunte und Altem Amtshaus erfolgreich weiter. Das Ambiente, das Angebot und die liebevolle Ausrichtung der musischen Schlemmertage mit Kunsthandwerk und Kinderspaß passten bestens zusammen.

Am Sonnabend dauerte es allerdings bis zum Nachmittag, bis sich wieder ein Kommen und Gehen auf dem Gelände entwickelte. Die Öffnung um 10 Uhr war offenkundig zu früh.

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Die Hunte neu entdeckt

Natürlich gehört die Hunte zu Wildeshausen. Doch als Kulisse für Festlichkeiten wurde der Fluss bisher eher stiefmütterlich behandelt. Das hat sich binnen zwei Monaten schlagartig geändert. Erst der „Hunte-Sommer“, dann „Genuss am Fluss“: Mancher verlor da glatt den Überblick, was eigentlich was ist.

Die ehrenamtlich agierenden Vereine hatte Stadtmarketingbeauftragte Daniela Baron für ein familiäres Fest zum Nulltarif im Juli versammelt. Das war klasse auf der Burgwiese. Jetzt folgte der Genuss am Fluss: am Amtshaus und hinter der Alexanderkirche, professionell mit entsprechenden Eintrittspreisen, weit entfernt von Gratiskultur. Was die Hauptorganisatoren Torsten Koschnitzke, Walter Bialek und Stefan Iken hier – mit Hilfe schlagkräftiger Sponsoren – gezaubert haben: Das war eine Glanzleistung.

Sowohl beim Hunte-Sommer als auch beim Genuss-Fluss gilt es jetzt, die Konzepte weiter zu verfeinern. Wenn die Veranstalter es dann noch schaffen, beide Ereignisse im jährlichen Wechsel zu präsentieren, dann darf sich Wildeshausen glücklich schätzen, zwei tolle neue Feste zu haben.

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Ab Sonnabendnachmittag bis Sonntagabend bummelten zahlreiche Besucher ganz entspannt über das Veranstaltungsgelände, lauschten den Musikern, ließen sich von den Köchen verwöhnen oder stöberten im umfangreichen Angebot der Kunsthandwerker. Dabei gab es nicht nur Gelegenheit zu kaufen, sondern oft auch, die Entstehung der Werke zu verfolgen. Schmiede und Bildhauer arbeiteten direkt vor Ort. Häufiger war der Vergleich mit Landpartien, so in Gödens, zu hören. „Genuss am Fluss“ schnitt dabei gut ab. „Hochwertig, aber nicht so überteuert wie in manchen anderen Orten“, war zu hören.

Mit Jule Malischke, Kruse & Blanke und Sebó am Sonnabend sowie Shreveport Rhythm, Kaffeehaus-Orchester und Hensen & Blanke stimmte die musikalische Mischung. Viele verweilten am Sonnabend bis zum Musikende gegen 22.30 Uhr und genossen das Ambiente rund um das Alte Amtshaus

Auch für Familien mit Kindern lohnte sich der Besuch: Die Organisatoren hatten daran gedacht, auch den kleinen Besuchern alle paar Meter etwas zu bieten. Der große Kletterturm mitten zwischen den Pagodenzelten oder der kleine Parcours von Kraxelmaxel am Hunteufer sorgten für Abwechslung. Markus de Snitker demonstrierte den Kindern gerne, wie seine Seifenblasflöte funktioniert.

Die Stimmen der Besucher waren durchweg positiv. Landrat Carsten Harings kam nach einem Besuch am Sonnabend am Sonntag gleich noch einmal auf das Gelände. „Hier ist wirklich eine tolle Veranstaltung gelungen“, sagte er.


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