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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Alexanderkirche: Auch mit Kunst zur neuen Orgel

30.06.2015

Wildeshausen Auch mit Kunst möchte die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wildeshausen dem Neubau der Orgel in der Alexanderkirche ein Stück näherkommen. Der Künstler Hartmut Berlinicke hat eine Farbaquatinta-Radierung geschaffen, die zugunsten des Orgelprojektes verkauft wird. Das Bild trägt den Titel „ ... und du sollst ein Segen sein“ (1 Mose 12,2).

„Das gibt dem Orgelprojekt weiteren Rückenwind“, freute sich am Montag Pfarrer Markus Löwe, der auch Beisitzer im Orgelförderverein ist. Löwe nimmt ab sofort Bestellungen zum Kauf des Kunstwerkes unter Telefon   04431/3278 oder E-Mail loewe@ev-kirche-wildeshause.de entgegen. „Wir verkaufen die Radierung nach Eingang der Bestellungen“, erklärte Löwe. Die Radierung kostet 200 Euro. 50 Euro davon fallen für den Druck an, 150 Euro kommen der neuen Orgel zugute.

Offenes Seminar mit dem Künstler

Die neue Farbradierung und dessen Entstehung stellt Künstler Hartmut Berlinicke in einem Seminar am Sonnabend, 11. Juli, vor. Es findet im Jugendhaus der Alexanderkirche statt.

Von 10 bis 16 Uhr kann jeder zu jeder Zeit in das offene Seminar kommen. Das Kunstwerk ist als inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Kirchenfenster (Rosette) im Turm der Kirche entstanden.

Zum Abschluss des Seminars um 16 Uhr findet eine Taizé-Andacht in der Alexanderkirche statt.

Nach Aussagen des Künstlers sind 100 bis 150 Farbradierungen möglich, „je nach Qualität der Druckplatten“, erläuterte Berlinicke. Drucken lässt der Wildeshauser Künstler seit langem bei Heiner Bunte, der früher in Worpswede wirkte, inzwischen aber in Thüringen lebt und arbeitet.

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In seinem Kunstwerk hat sich Berlinicke mit dem Abendmahl auseinandergesetzt, so wie es um 1909 Karl Georg Rhode in dem Kirchenfenster (Rosette) über dem Haupteingang tat. In Berlinickes Farbaquatinta-Radierung taucht auch die Rosette wieder auf.

„Die Rosette ist Teil des Gesamtkunstwerkes Alexanderkirche“, erklärte Löwe. Deshalb werde die Orgel auch so gebaut, dass die Rosette in der Kirche sichtbar ist. Derzeit wird sie vom Orgelprospekt verdeckt.

Sollten 150 Farbradierungen entstehen und verkauft werden, würden 22 500 Euro für den Orgelneubau zusammenkommen. Zum Zeitpunkt der Gründung des Orgelfördervereins im März hatte die Kirchengemeinde laut Löwe 35 000 Euro an Eigenmitteln für das Projekt. Inzwischen seien es 75 000 Euro. „Wenn das Kunstprojekt abgeschlossen ist, hoffen wir, 100 000 Euro gesammelt zu haben.“ Die neue Orgel samt Umbau der Empore ist mit 825 000 Euro angesetzt. Um beginnen zu können, müssen 50 Prozent der Finanzierung stehen. Der Oberkirchenrat hat einen Zuschuss versprochen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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