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Meet And Greet: Auf Du und Du mit Hamburger                                        Sänger

12.09.2015

Wildeshausen Schon von weitem klingt Musik durch die spätsommerliche Abendluft. Wenn der Soundcheck gerade pausiert, hört man das Hämmern des Schmiedes ein paar Stände weiter, lachen und Stimmengewirr. Genuss am Fluss hat begonnen.

Mittendrin beobachten Irma Hamann und Hannelore Heißenbüttel die Bühne und plaudern. Sie beide haben das exklusive „Meet & Greet“ der NWZ mit Stefan Gwildis gewonnen. „Ich habe überhaupt nicht gewusst, dass ich am Gewinnspiel teilgenommen habe. Mein Mann hat das einfach für mich ausgefüllt und eingeworfen“, erzählt Hannelore Heißenbüttel. „Noch bevor wir richtig wach waren, klingelte am Montagmorgen das Telefon und eine Bekannter fragte, ob ich schon Zeitung gelesen hätte. Sie erzählte mir von meinem Gewinn“, sagt die 67-jährige Großenkneterin.

Es ist so weit, der Soundcheck ist geschafft und Stefan Gwildis schlendert über den Rasen zum Stehtisch von Irma Hamann und Hannelore Heißenbüttel. „Ich kannte Sie gar nicht, bevor ich das Meet & Greet gewonnen habe“, gesteht Irma Hamann. Gwildis scherzt: „Das geht ja gar nicht. Wo sind die Wachen? Führt diese Frau ab.“

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Locker erzählt er davon, dass ihm gerade so kleine Shows gefallen, ganz ohne „Gebläse, Gitarre und Ladys“.

Hannelore Heißenbüttel fragt, wann seine nächste CD erscheint. „Nächste Woche! Ich bin ganz aufgeregt. Die ist gerade im Backofen“, sagt Gwildis.

Mit der geht es natürlich auch auf Tour, aber erst einmal steht eine Lesung auf Sylt nächste Woche an. „Die Idee ist entstanden, weil ich auf Benefiz-Veranstaltungen oft russische Märchen lese. Da habe ich einen Balalaika-Spieler dabei, der spricht nur Russisch. Das ist immer sehr witzig, weil ich Tafeln gemalt habe mit Bildchen, die traurig und fröhlich darstellen. Ich zeige auf die Tafeln und er spielt dazu“, erzählt Gwildis und lächelt. Wie lange es denn dauert, bis eine CD fertig sei, möchte Irma Hamann wissen. „Schon so eineinhalb Jahre“, sagt Gwildis und erklärt, warum Streaming-Dienste für Musiker ein Problem werden können. „So wird es immer schwieriger, aufwendige Plattenproduktionen zu bezahlen. Wir müssen wieder dazu kommen, dass gute Dinge wertgeschätzt werden.“

Gute Dinge wertschätzen, dass werden Irma Hamann und Hannelore Heißenbüttel bei Genuss am Fluss auf jeden Fall. Das Treffen mit Stefan Gwildis ist eins dieser Dinge.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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