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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kunst: Bei Günther Freibergs Porträts muss alles stimmen

09.11.2011

NEERSTEDT Wenn Günther Freiberg am frühen Morgen in den Wintergarten kommt und dort schon der Frühstückstisch gedeckt ist, hat er nur für eines einen Blick: Porträts von bekannten Menschen aus der Gemeinde Dötlingen. In Acryltechnik gemalte Gesichter stehen hier in Reih und Glied, angelehnt an Wand und Stuhl.

Rund 15 Porträt-Arbeiten hat Günther Freiberg in diesem Jahr schon geschaffen, und so richtig fertig werden sie in seiner kritischen Betrachtung fast nie. Hier noch eine Falte mehr oder weniger, ein Hauch an zusätzlichem Lichteinfall, vor allem aber stimmige Proportionen. Denn eines geht für ihn überhaupt nicht: perspektivische Verzerrungen und zu alt erscheinende abgebildete Charaktere. „Am Ende müssen ich und auch der Abgebildete das Bild auch mögen.“ Auch wenn Freiberg in erster Linie für sich malt, haben sich dennoch Auftragsarbeiten in seinen Schaffenszyklus eingereiht. Sechs Porträts brachte er in diesem Jahr an die Frau oder den Mann.

„Kopfgeschichten“ nennt Günther Freiberg diese Serie. Das ist auch der Titel seiner Kunstausstellung mit 30 Arbeiten, darunter die Hälfte Abbildungen von hiesigen Persönlichkeiten, die am Sonntag, 27. November, dem ersten Advent, zwischen 11 und 13 Uhr im Rathaus in Neerstedt eröffnet wird. Bürgermeister Heino Pauka wird die einleitenden Worte sprechen, aber auch Günther Freiberg stellt sich und seine Arbeiten vor.

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„Ich habe an der Malerei mehr Spaß als je zuvor. Und wenn ich etwas mache, dann bin ich auch mit Leib und Seele dabei“, so Günther Freiberg. Das merkt auch Ehefrau Thea. Nach dem Frühstück wird der Wintergarten zum Atelier umfunktioniert. Pinsel, Farbe und Stafette sind dann Blickfang und zugleich Arbeitsutensil für Freiberg. „Früher habe ich auch im Keller bei extra installierter Beleuchtung gearbeitet. Aber die Farben trifft man nur bei echtem Tageslicht.“

Für Günther Freiberg ist das Malen und Zeichnen ein faszinierender Zeitvertreib. Am liebsten hat er es, wenn er alleine im Hause ist. „Oft geht es nur um Millimeter, um Nuancen, die über die spätere Ausdruckskraft des Bildes entscheiden. Das bedeutet Konzentration und die habe ich nur, wenn Ruhe im Haus.“

Bekannt geworden ist Freiberg mit Porträts wie der „Frau mit Hut“ oder dem Abbild von Oma Christine (Tine), der Großmutter von Thea Freiberg. Malte der Neerstedter früher auch in Öl, so hat er sich heute mehr der Acryltechnik verschrieben.

Neben der Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen in der Galerie Dötlingen und im Lopshof, zeigte Freiberg jüngst seine Arbeiten in der Tischlerei Sandkuhl in Ganderkesee zum 50-jährigen Bestehen. „Wenn es sich einrichten lässt, so möchte ich einmal im Jahr meine Arbeiten der Öffentlichkeit zeigen.“ Diesem Wunsch kommt der Dötlinger Maler mit der Ausstellung im Rathaus in Neerstedt nach.

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