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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Fasching: Bei Roten wird Silberjubiläum gefeiert

09.12.2014

Ganderkesee Ganderkesees Rote Garde gilt als eine Art „Startrampe“. Viele tanzbegeisterte Mädchen haben hier bereits ihre Laufbahn im Fasching begonnen, 14 von ihnen wurden später Kinderprinzessin, eine – Jessica Unger – sogar Prinzessin. Allein in den vergangenen 25 Jahren hätten in und mit dieser jüngsten Garde der GGV 93 Mädchen den Sprung auf die Faschingsbühne gewagt, haben Anke Fleischer und Ute Tober ausgerechnet. Die beiden müssen es wissen: Sie feiern in diesem Jahr „Silbernes“ als Leiterinnen der „Roten“.

Leiten den Förderverein (von links): Konstanze Kublank, Uwe Saalfeld, Jessica Unger, Susanne Sperling BILD: K. Kolloge

Neuer Verein legt Fokus auf Uniformen der Kinder- und Jugendgarden

Die Ausstattung der Kinder- und Jugendtanzgarden der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) verbessern – dieses Ziel hat sich ein Anfang Dezember gegründeter Förderverein gesteckt. Teilweise seien die Uniformen in die Jahre gekommen, weiß Uwe Saalfeld, Vater von Kinderprinzessin Maja I., die vor ihrer Regentschaft in der Roten Garde tanzte. Saalfeld fungiert als erster Vorsitzender des Vereins. Den Part der zweiten Vorsitzenden übernahm Konstanze Kublank, Kassenwartin ist Jessica Unger, Schriftführerin Susanne Sperling.

Der neue Verein sieht sich zuständig für die Rote Garde, die Bobbies, die Weiß-Blauen Funken und die GGV-Funken. Diesen Gruppen wolle man sich jetzt zunächst vorstellen, sagte Saalfeld. Die genaue Beitragshöhe steht noch nicht fest. „Wir wollen keinen ausschließen“, deutete der erste Vorsitzende vergleichsweise moderate Sätze an. Zur Diskussion stehen Beitragshöhen von 18 oder 24 Euro jährlich.

Im Herbst 1990 war es, als für Fleischer und Tober das „Unternehmen Rote Garde“ begann. „Wir hatten in der Rotblauen Garde getanzt und zusammen aufgehört“, erinnert sich Anke Fleischer. Da sei ein Anruf von Erich Lemke vom Kinderfaschingsteam gekommen: Ob sie sich denn vorstellen könnten, die Leitung der „Roten“ zu übernehmen? Ute und Anke konnten.

Doch der Start stand unter keinem guten Stern. Der Grund: Der Fasching 1991, bei dem die Mädchen mit ihrer neuen Leitung Einstand feiern wollten, wurde wegen des zweiten Golfkrieges abgeblasen. „Ein bisschen Entschädigung“ nach all dem Üben bot eine Party, zu der damals ins Haus von Kinderprinzessin Ana-Lena Neugebauer eingeladen wurde. Da konnten die quirligen Mädchen zeigen, was sie gelernt hatten.

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Trainiert wurde vor 25 Jahren in der kleinen Turnhalle am Habbrügger Weg, später in der Aula der Förderschule, dann in der des Gymnasium. Heute üben die Roten im Spiegelsaal des TSV-Sportlerheims am Immerweg.

Beim Programm ist Abwechslung garantiert: Zu jeder Saison schreiben die Leiterinnen eine neue Choreographie, die dann ab den Sommerferien während der wöchentlichen Trainingsstunden einstudiert wird.

Mitmachen können 16 Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren. „Oft wird von den Eltern gefragt: Was kostet das?“, schildern die beiden Leiterinnen ihre Erfahrungen. Allen Eltern können sie dann sagen: „Nichts.“ Die Uniformen (zuletzt erneuert vor 15 Jahren) werden von der GGV gestellt. Wenn gekürzt oder verlängert werden muss, legt Ute Tober Hand an.

Übrigens: Allen demografischen Trends zum Trotz ist die Nachfrage nach freien Plätzen in der Roten Garde in den vergangenen 25 Jahren nicht gesunken. Das Gegenteil sei der Fall, sagt Anke Fleischer: Im vorigen Jahr hätten sie 25 Kindern, die gern mitmachen wollten, absagen müssen.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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