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FEIER: Beim Tanzabend hat’s gefunkt

20.04.2006

DINGSTEDE DINGSTEDE/PB - Gerold Diers ist 1934 in Dingstede geboren worden, Anni Siemer 1936 im nahe gelegenen Bergedorf. Wenn Anni als Mädchen bei Verwandten zu Besuch in Dingstede war, ist sie Gerold schon damals bisweilen über den Weg gelaufen. Näher kamen sich beide dann bei verschiedenen Abtanzbällen in der ehemaligen Dingsteder Gastwirtschaft Strackerjan bis 1949. Nach dem Besuch der Schulen in ihren Heimatdörfern und der Landwirtschaftslehre von Gerold sowie dem Besuch der Hauswirtschaftsschule durch Anni sprang der Funke auf einem Tanzabend in Bergedorf 1953 endgültig über, so dass im Dezember 1955 schon die Verlobung gefeiert werden konnte.

Am 20. April 1956 wurde bei Strackerjan die Hochzeit gefeiert. Das ist jetzt ein halbes Jahrhundert her und Grund genug für Anni und Gerold Diers, diesen Tag heute im Kreise ihrer Familie, zahlreicher Verwandter, Freunde und Nachbarn zu feiern. Mit dabei sein werden Tochter Anke und Sohn Günther, die dem Jubiläumspaar vier Enkel im Alter von 12 bis 20 Jahren beschert haben. Aber auch viele Menschen, die einen großen Teil des Lebensweges der beiden begleitet haben, werden gratulieren.

Gerold Diers ist bis 1976 mit dem Trecker durch das Dorf gefahren, um Milch zur Molkerei zu bringen, und war über dreieinhalb Millionen Kilometer mit dem Bus für die Firma Schote in Europa unterwegs. Er hat sein Dorf als Ratsherr vertreten, ist 24 Jahre lang stv. Gemeindebrandmeister und 35 Jahre lang Bezirksvorsteher gewesen, er hat 42 Jahre lang mit den Jagdhornbläsern ins Horn geblasen und 20 Jahre lang im Handharmonikaclub mitgewirkt. Zudem war der rüstige Rentner von 1988 an bis zum März Vorsitzender des Dingsteder Heimatvereins, in dem auch Ehefrau Anni sehr aktiv war. Sie hat den Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit über 30 Jahre den Landfrauen gewidmet, schob vier Jahrzehnte die Kegelkugel und teilte mit ihrem Mann viele Jahre die Freude am Jagdhorn-Blasen. Mit der zweispännigen Kutsche geht es heute um 15 Uhr zum Gottesdienst in die St. Ansgari-Kirche, um 18.30 Uhr ist Empfang im „Deutschen Haus“.

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