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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Jubiläum: Ein Museum voller neuer Ideen

25.06.2018

Benthullen-Harbern Der 28. Juni 1998 war ein vielzitiertes magisches Datum am Samstag beim 20-jährigen Bestehen des Moor- und Bauernmuseums in Benthullen. Fast genau vor zwei Jahrzehnten öffnete das Museum mit einem großen Fest seine Türen für die Öffentlichkeit – ein Grund zum Feiern und zur Erinnerung im Festzelt. Nicht nur für den Vorsitzenden des Trägervereins, Jürgen Bureck, der seit fünf Jahren den Verein leitet, sondern auch für eine große Besucher- und Gästeschar, die sich schon gleich am Samstagvormittag zur offiziellen Eröffnung einfand, war der runde Geburtstag willkommener Anlass zu Rück- und Ausblick.

Aus Privatsammlungen

Auch für Bürgermeisterin Martina Noske war es der Moment, an die Anfänge des Moor- und Bauernmuseums zu erinnern: 1956 errichteten Landwirt Egon Berg und dessen Frau Gerda den Hof Berg, der bis 1991 von Arwit und Anni Berg geführt, aber dann aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden musste. Landwirtschaftliche Geräte arbeiteten Bergs auf, den Heuboden, die Stallungen und Nebengebäude wandelten sie in eine Ausstellungsfläche um, Schwager Heinz-Günther Hartig lagerte einen Teil seiner Privatsammlung mit Schallplatten, Rundfunkgeräten und Möbeln aus den 50er Jahren aus.

Zum 50. Jahrestag der Ortschaft Benthullen erinnerte 1984 eine Ausstellung mit Maschinen von den umliegenden Höfen an die schwere Arbeit im Moor. Alles wurde eingemottet, und 1997 tagte die erste Versammlung der „Museumsinitiative“. Der Grundstein für das heutige Museum war gelegt.

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Ehrenamtlicher Einsatz

Vor diesem mittlerweile geschichtlichen Hintergrund erinnerte Bürgermeisterin Martina Noske an die ehrenamtliche Arbeit, aber auch an die finanziellen Anstrengungen durch die Gemeinde Wardenburg, die half, das Museum auf sichere Füße zu stellen.

Heute präsentiert sich das Museum mit vielen Erinnerungen an die gute alte Zeit, die durchaus mit viel schwerer Arbeit verbunden war. Dazu gehören zum Beispiel auch eine kleine Moor-Feldbahn, Klassenzimmer und eine 5000 Jahr alte Mooreiche. Eine Kneipe von 1956 soll in diesem Winter noch eingebaut werden. Dazu ist restauriertes landwirtschaftliches Gerät zu sehen.

„Gebaut wird hier eigentlich immer. Anders kenne ich das gar nicht“, hob die Bürgermeisterin das große ehrenamtliche Engagement hervor – ein Engagement, das man gar nicht hoch genug einschätzen könne, so Noske. Gerade wird ein Wintergarten erstellt. „Wir haben hier im Ort keinen Versammlungsraum mehr, deshalb soll der Anbau eine Möglichkeit geben, sich zu treffen, zu tagen und auszutauschen“, so Heinz-Günther Hartig.

Auch der Bürgermeister der Partnergemeinde Röbel/Müritz, Andreas Sprick, betonte das besondere Engagement. Er war im Bus der Röbeler Blaskapelle mit nach Benthullen gereist. Und er unterstrich nicht nur mit seinem Gastgeschenk, einem Bildband, die guten partnerschaftlichen Beziehungen, sondern auch die Planungen für das nächste große Treffen in zwei Jahren in Röbel, wenn die Deutsche Einheit 30 Jahre alt wird.

Musikalisches Programm

Nach den einführenden Worten stand der Sinn nach Unterhaltung: Sowohl die Blaskapelle Röbel/Müritz als auch der Shanty-Chor Benthullen-Harben, die seit Jahren freundschaftliche Kontakte pflegen, gaben Lieder von der Waterkant und flotte Blasmusik im Wechsel zum Besten. Daneben boten die Volkstanzgruppe Benthullen-Harbern sowie die „Moorclogger“ optische Unterhaltung.

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