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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Späte Blüten locken ins Grüne

04.10.2017

Bergedorf Unterirdische Gasleitungen sind eigentlich dafür verantwortlich, dass der Garten von Christa und Heinz-Werner Tönjes zur Stauden-Oase geworden ist. Als die beiden vor 14 Jahren damit begannen, rund um ihr ehemaliges Bauernhaus in Bergedorf eine Kälberweide zum Garten umzufunktionieren, standen sie vor der Herausforderung, dass an mehreren Stellen tief wurzelnden Pflanzen ausgeschlossen waren – wegen besagter Leitungen. Stauden indes stellten keine Gefahr dar.

Zum Glück nehmen die Leitungen aber nicht die gesamten 8000 Quadratmeter Gartenfläche ein. Somit kann das Ehepaar Tönjes heute weitaus mehr als nur Stauden präsentieren, wenn es seinen weitläufigen Garten an den Wochenenden für Besucher öffnet. Mehr als 50 Baumarten, über 30 verschiedene Gräser, zahllose Rosengewächse und seit dieser Saison sogar ein Naschgarten wachsen inzwischen in der Stauden-Oase. Die war am Dienstag wieder Teil des Aktionstags „Dötlinger Gartenkultour“, in dessen Rahmen zahlreiche Gärten in und um Dötlingen für die Öffentlichkeit zugänglich waren.

Tierwelt fühlt sich wohl

Auch wenn sich das Wetter zwischendurch schon reichlich herbstlich präsentierte: Sobald sich ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke schoben, summte und zwitscherte es in der Stauden-Oase. Im „Sieben Söhne des Himmels“-Strauch etwa, der jetzt in voller Blüte steht, tummelten sich Schmetterlinge.

Genau so möchte es das Ehepaar Tönjes auch: „Unkraut an Selberpflücker zu verschenken“ oder „Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht“, steht auf Dekorationsobjekten, die an verschiedenen Stellen im Grün versteckt sind. Die Sinnsprüche offenbaren die Philosophie der beiden Gartenfreunde: Christa und Heinz-Werner Tönjes mögen es kultiviert, aber keineswegs steril. Flora und Fauna sollen sich in ihrer Oase wohlfühlen.

„Wir arbeiten mit der Natur“, sagt Heinz-Werner Tönjes, der den Sommer über fast täglich im Garten werkelt. Die lauschigen Sitzplätze zwischen den Beeten nutzt er zwischendurch gern, um die Vögel zu beobachten.

Wenn die Garten-Enthusiasten Urlaub machen, sind immer Kisten an Bord, um neue Pflanzen und Blumenzwiebeln nach Hause transportieren zu können. Gerade erst haben sie Neuerwerbungen aus Schweden eingesetzt.

„Irgendwas blüht immer“

Für die meisten Hobbygärtner beginnt jetzt eine ruhigere Zeit – Christa und Heinz-Werner Tönjes aber legen keine Pause ein. Ihr Café und damit auch der Garten ist von November bis März zwar nur noch sonntags für Besucher geöffnet, doch die kalte Jahreszeit nutzt insbesondere Christa Tönjes, um Gartenbücher zu wälzen und Ideen für die nächste Saison zu sammeln. Eine Winterpause gibt es auch draußen nicht: „Irgendwas blüht immer – von Januar bis Dezember“, so Christa Tönjes.


Video unter   www.nwzonline.de/videos 
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Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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