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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Der Geschichte eine Stimme geben

04.11.2019

Bergedorf „Soll ich das auf Platt sprechen?“ fragte Renate Stolle zu Beginn ihres Vorsprechens. Als eine der ersten war sie am Samstag zum Bergedorfer Melkhus gekommen, um sich für eine Rolle im großen Freilicht-Theaterstück von Gerd Logemann und Regisseur Markus Weise zu bewerben. „Gerd und ich haben schon zusammengearbeitet. Er hat mich sehr früh direkt angesprochen, ich hätte eine gute Stimme, deshalb bin ich hier“, erklärte Stolle mit einem Augenzwinkern.

Sommertheater – Proben und Premiere

Die Proben beginnen im April, jeweils montags, mittwochs und freitags von 19 bis 22 Uhr. Vor der Premiere gibt es eine Endprobenwoche von Sonntag, 19. Juli, bis Mittwoch, 22. Juli.

Ein weiteres Vorsprechen ist am Samstag, 11. Januar, geplant. Gerd Logemann ist für alle Interessenten unter Telefon  04222/82 93 erreichbar.

Die Premiere von „Brudermord“ findet am Donnerstag, 23. Juli, statt. Bis zum 26. Juli folgen tägliche Aufführungen. Im August wird von Freitag, 21., bis Sonntag, 23., täglich gespielt; optional am Donnerstag, 27. August. Im September folgen weitere Termine.

Auch wenn ihr für das vorherige Lesen ihres Textes keine Zeit geblieben war, konnte sie beim Vorsprechen mit Erfahrung punkten: In der Falkenburger Theaterspielgruppe ist sie lange Zeit aktives Mitglied gewesen.

Viele Anmeldungen

Insgesamt 20 Bewerber sprachen am Samstag im Melkhus vor, weitere zehn am Sonntag. „Da haben sich wirklich so einige gemeldet, aus dem gesamten Landkreis“, freute sich Gerd Logemann. Anfang des Jahres hatte er das geplante historische Theaterstück „Brudermord“ vorgestellt, welches die Ermordung des Grafen Christian von Oldenburg in 1192 durch seinen Bruder Moritz I. zum Thema hat und vom Theaterregisseur Markus Weise umgesetzt wird. Im Juli 2020 soll die Premiere stattfinden – bis dahin werden aber genügend Darsteller gefunden werden, ist sich Logemann sicher: „Ich habe viele Menschen direkt angesprochen, das bringt schon etwas.“ Absagen habe er kaum erhalten, die meisten Bewerber hätten zudem schon Erfahrungen im Schauspiel und Theater.

Das Casting übernahm am Samstag Regieassistentin Anja Pala, die selber als Quereinsteigerin angeheuert wurde. „Markus Weise habe ich an der BBS II in Delmenhorst kennengelernt“, sagte die angehende Lehrerin, die derzeit auf einen Referendariatsplatz wartet. Die Darsteller empfing sie im Melkhuus in gemütlicher Atmosphäre. „Jeder kann seinen Text so vortragen, wie er oder sie das möchte, im Sitzen oder Stehen.

Entscheidung in Kürze

Die Entscheidung über die Besetzung der Rollen wird in den kommenden Tagen getroffen, erklärte Weise, am Sonntag den zweiten Schwung von Bewerbern empfing. „Ich schaue mir die Leute an und habe dann direkt ein Bild vor Augen, wie das auf der Bühne aussieht.“ Er freute sich, das viele alte Bekannte vom Fasching oder aus dem Theater vorsprechen.

Mit dem Zuspruch zeigte sich Gerd Logemann sehr zufrieden: „Wir haben großes Glück gehabt, solche Leute für unser Stück zu finden."

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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