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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Auf der Besetzungsliste sind noch Plätze frei

27.03.2019

Bergedorf Die Option auf die Zuschauertribüne hat Gerd Logemann inzwischen in eine feste Buchung umgewandelt. Dass im Juli und August 2020 auf der Engelswiese seines Hofs in Bergedorf (mindestens) elf Aufführungen des Theaterstücks „Brudermord“ stattfinden werden, wird immer greifbarer.

25 der 40 Darsteller, die für die Sprechrollen benötigt werden, sind bereits gefunden. Unter ihnen ist auch ein prominentes Gesicht: Iris Abel, die in der RTL-Kuppelshow „Bauer sucht Frau“ ihren heutigen Ehemann Uwe kennengelernt hatte und mit ihm aktuell in der ebenfalls von RTL ausgestrahlten Serie „Auf fremden Sofas“ zu sehen ist.

Mit Uwe Abel ist Logemann seit Langem bekannt. Bei einem Besuch im Bauernhofcafé der Abels in Grad (Gemeinde Dötlingen) erzählte der Bergedorfer von seinem Theaterprojekt und Iris Abel war sofort Feuer und Flamme. „Sie hat direkt zugesagt, mitzumachen“, erzählt Logemann. Ehemann Uwe indes wolle nicht auf der Bühne stehen – „noch nicht“, sagt Logemann schmunzelnd. Zugesagt hat noch eine Frau, die es gewohnt ist, vor großem Publikum aufzutreten: Dette Zingler. Die Dötlingerin bringt regelmäßig als schrullige Putzfrau Elise Plietsch ihr Publikum zum Lachen. Mit Hartmut Fastenau, Vorsitzender des Ortsverein Hoykenkamp, hat Logemann außerdem einen alten Bekannten aus Landjugend-Zeiten aktiviert.

Training im Sprechen

Noch werden weitere Laien-Schauspieler für das Projekt gesucht. Weder Auftrittserfahrung noch Plattdeutsch-Kenntnisse sind zwingende Teilnahmevoraussetzung, wie Logemann betont. „Das meiste passiert auf Hochdeutsch. Wir wollen schließlich auch auswärtige Gäste des Campingplatzes am Falkensteinsee ansprechen.“ Und wer bisher noch nie auf einer Bühne gestanden hat, erhalte – sofern gewünscht – ein professionelles Sprechtraining, so Logemann weiter.

Über die Besetzung ist noch nicht entschieden. Welche Figur zu wem passen könnte, möchte Regisseur Markus Weise bei einem „Casting“ im Dezember herausfinden.

Sprung ins Mittelalter

Bereits fertig in der Schublade liegt unterdessen das 58-seitige Buch, das ein Delmenhorster Autor verfasst hat, der unter dem Pseudonym Walter Wiesel eine fiktive Handlung rund um den Konflikt zwischen den beiden Grafensöhnen Christian und Moritz von Oldenburg im 12. Jahrhundert gestrickt hat. Thematisiert wird der Dritte Kreuzzug, bei dem nicht nur Ritter auf der Bühne stehen werden, sondern auch allerlei Tiere: Logemann kündigt Reiter und eine Kutsche sowie Kühe an, die den Tross begleiten.

Aktuell ist der Initiator des Theaterprojekts mit dem Einwerben von Fördermitteln und Sponsorengeldern beschäftigt. Der eigens gegründete „Verein zur Förderung der Dorf- und Kulturgemeinschaft Bergedorf“ soll in Kürze beim Amtsgericht eingetragen werden. Wenn das erfolgt ist, wird das Ganderkeseer Werkstattprojekt der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in das Projekt mit einsteigen. Dort sollen die Kulissen entstehen.

Proben ab April 2020

Die Premiere des „Brudermordes“ ist für den 23. Juli 2020 angesetzt. Zehn weitere Aufführungen sollen bis zum 4. September folgen – „erstmal“, wie Logemann sagt. „Der Probenplan steht.“ Ab April kommenden Jahres stehen 40 Termine an. Geprobt werde blockweise, so dass nicht jeder Darsteller immer anwesend sein müsse, erklärt der Bergedorfer. Wer sich vorstellen kann, am Theaterprojekt mitzuwirken oder es anderweitig zu unterstützen, erreicht Gerd Logemann unter Telefon   04222/8293.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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