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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Bergfest, viel Musik und guter Zweck

15.11.2016

Ein bisschen Hochgefühl machte sich am Samstagnachmittag auf dem Marktplatz in Wildeshausen breit. Zum Bergfest der Königskompanie der Wildeshauser Schützengilde trafen sich die ehemaligen Majestäten zusammen mit ihren Partnern in der guten Stube der Kreisstadt. Der Grund: Es sind nur noch 204 Tage bis zum 614. Gildefest vom 3. bis zum 10. Juni kommenden Jahres.

Auf Schusters Rappen machte sich die Kolonne vom Marktplatz auf den Weg zu Ludger und Silke Kramer, wo in der geschmückten Scheune das Armbrustschießen um den König des Bergfestes 2016 und damit den Gewinner der Ehrenscheibe angetreten wurde. Am Ende zeigte sich, dass Uwe Hänel eine sichere Hand bewies. Bei den Damen schoss Königin Andrea Freytag am besten.

Ehrengäste waren Majestät Lars Kröger mit Gattin Melanie, Schaffer Michael Rüdebusch mit Ehefrau Anne und Oberst Willy Meyer. Als Vertreter der Wachkompanie waren Marco Freytag und Uwe Hänel beim Bergfest dabei.

Den Ausklang des Bergfestes der Königskompanie bildete ein Grünkohlessen im Hotel Wildeshauser Hof mit anschließendem Tanz. Uwe Hänel und Andrea Freytag gaben den traditionellen Holzschuhtanz zur Eröffnung des Tanzvergnügens.

Hoch her ging es auch im „Hannoverschen Hof“. Dort trafen sich die Gildeclubs zum Bergfest. Zu später Stunde gab es dort kein Durchkommen mehr.

Den Umgang mit Spreizer und Schere, den Aufbau eines Ablageplatzes und die Vorbereitung sowie Absicherung eines Einsatzortes an einem Unfallfahrzeug standen für die Jugendfeuerwehr Wildeshausen am vergangenen Sonnabend auf dem Dienstplan. Ortsbrandmeister Hermann Cordes übernahm die Einweisung des Nachwuchses persönlich. Einsatz- beziehungsweise Übungsort war der Kfz-Betrieb Koopmann an der Ottostraße in Wildeshausen. Dort war auch ein Fahrzeug zum fachgerechten Zerlegen auf der Freifläche von dem Betrieb zur Verfügung gestellt worden, wofür sich die Feuerwehr ausdrücklich bedankte.

„Geübt wird heute eine technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall“, leitete Cordes den für die Nachwuchsfeuerwehrleute interessanten Übungsdienst ein. Nach der Einrichtung der Unfallstelle stand zunächst das sichere Entfernen der Autoscheiben im Vordergrund. Im Anschluss ging es darum, die Technik der Spreizwerkzeuge zu erklären und später unter Anleitung den Umgang damit zu üben. Am Ende ein spannender Nachmittag – besonders für die schon älteren Jugendfeuerwehrleute, die bald in die Hauptwehr überwechseln wollen.

Amourös, seriös und auch etwas böse, so beschreibt Entertainer, Kabarettist, Musiker und Stadtkomödiant Pago Balke sein Programm „Liebeslieder“. Was er darunter versteht, konnten am Freitagabend im Saal des historischen Rathauses in Wildeshausen zahlreiche Freunde des Kabaretts live erleben.

Eingeladen hatte die Volkshochschule Wildeshausen zu dem unterhaltsamen Ausflug zur „Ersten Lieben“, „Barbara“ bis hin zur „Pfirsichhaut“. Zusammen mit Gerhard Stengert, der musikalisch auf den Marimbas und am Klavier begleitete, versetzte Pago Balke, der sich nicht nur als Fingerakrobat auf den Saiten seiner Gitarre erwies, sondern auch als schauspielender Entertainer, sein Publikum schnell in den Lach- und Spaßmodus. Dazu gab er passend bissige Statements von sich wie: „Mann ist auf die Frau angewiesen, weil sie etwas vom Haushalt versteht“ oder der Traum von der virtuellen Barbara, die besser ist als alle Traumfrauen. Auch der kleine Ausflug in die Welt der Prominenten war gestattet. „Gerhard Schröder lenkte echte Gaspromis.“

Einen Auftakt nach Maß erbrachte die Prominenten-Sammlung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Wildeshausen. „Es ist eine stolze Summe von 757 Euro an diesem Tag zusammengekommen“, freute sich Oberstabsfeldwebel Birko Hasselmann am Samstagabend nach der Promi-Sammlung in der Innenstadt. Hasselmann organisiert ehrenamtlich für den Volksbund die Arbeit in der Kreisstadt.

Zuvor hatte Bürgermeister Jens Kuraschinski vor dem Stadthaus Hasselmann, die Ratsmitglieder Evelyn Goosmann, Christa Meenken und Thomas Johannes begrüßt. Aber auch Norbert Engelmann und Thomas Harms von der Reservistenkameradschaft Wildeshausen sowie Major Romy Geier, Chefin der 3. Kompanie des Logistikbataillons 161 aus Delmenhorst.

Bis einschließlich Donnerstag sind die Soldatinnen und Soldaten des Logistikbataillons jeweils von 13 bis 20 Uhr mit den Sammeldosen in den Wohngebieten der Huntestadt unterwegs. Ein Abendessen erhalten die Soldaten aus der Kantine im Krankenhaus Johanneum.

Mit dem Erlös der Sammlung wird auch in diesem Jahr wieder die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützt. Mit den Spendengeldern werden Gräber der deutschen Kriegsopfer im Ausland gepflegt und erhalten.

In Großstädten füllen die Rudelsing-Abende Säle mit Teilnehmern an der Tausender-Marke. Davon war Achim Bütow mit seiner ersten Mitsing-Party „Sing Deinen Song!“ im Reitersaal des „Hannoverschen Hofes“ in Wildeshausen allerdings noch weit entfernt. „Es ist die fünfte Veranstaltung, die ich aufziehe, aber die erste hier in Wildeshausen“, erklärte der Musiker. Knapp 50 Freunde der Schlager und Ohrwürmer hatten sich eingefunden. Sie trällerten die Lieder und Gassenhauer der 60er, 70er und 80er Jahre mit. Textsicher brauchte dabei niemand zu sein, denn auf einer Leinwand waren die Texte nachzulesen. „Da macht jeder mit, von Anfang an. Hemmschwellen gibt es da keine“, freute sich Achim Bütow. Das galt auch für Sonja Hoffmann und Susanne Bergmann-Schulze, die beide in der vordersten Reihe einen guten Platz ergatterten und mit Bütow fürs Fotoalbum posierten. Als Bütow nach der ersten Pause das zweite von insgesamt vier Sets „Rote Lippen soll man küssen, denn zum Küssen sind sie da“ anstimmte, sang der ganze Saal den Uralt-Schlager mit.

Achim Bütow will mit seiner Mitsing-Party wiederkommen. Schon am nächsten Freitag um 20 Uhr können ihn die Wildeshauser mit der Gruppe „Goldies“ auf der Bühne im Reitersaal wieder sehen und hören.

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