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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Beton-Kunst lehnt sich an Bauhaus an

18.05.2015

Dötlingen Plastische Objekte aus Beton von Wolfgang Bittner aus Leipzig und Malereien sowie Druckgrafiken von Helmut Feldmann aus Oldenburg sind seit Freitagabend bis zum 5. Juli in der Galerie im Heuerhaus in Dötlingen zu sehen.

Unter der Überschrift „Architektur und Landschaft“ geben die beiden Kunsttreibenden nicht nur einen Einblick in ihre Arbeitstechniken und Antritte, sondern zeigen zugleich auch auf, welche Verwandtschaft zwischen den beiden eigentlich doch so verschiedenen Künstlern besteht.

Beate Lama, Künstlerin aus Oldenburg und Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft „KunsTraum“ in Dangast, stellte die verschieden Arbeitstechniken der beiden Künstler vor.

Helmut Feldmann sei im Norden verwurzelt, so Lama. Sie bescheinigte dem Oldenburger eine Affinität zur Erde, zu Anforderungen und Prägungen, zu Licht und Struktur, so wie es nur der Norden bieten könne. „Grundlage seiner Arbeiten ist das Experimentelle. In seinen Malereien trägt Helmut Feldmann die Schichten auf den Träger mit dem Spachtel auf.“ Durch Abtragen und Polieren entstünden Strukturen, die norddeutsche Landschaft interpretieren würden. Eine gegensätzliche Arbeitsweise zur Drucktechnik. Alle Werke seien Unikate und ließen den Betrachter das Abenteuer künstlerischen Arbeitens erahnen.

Feldmann bevorzugt in seinen druckgrafischen Werken das kleine Format. Lyrische, räumliche, surreale, abstrakte und konkrete Naturansichten sind sein Thema. Viele seiner Werke konstruieren das Erahnen von Wiesen und Feldern, von Meer und Moor und von Licht und Zwielicht.

Ähnlich geht es Wolfgang Bittner. Er nutzt aber einen anderen Werkstoff. Er erstellt seine Skulpturen in solider Betongussarbeit. Dreidimensionale Körper, die sich am Bauhaus Weimar anlehnen und orientieren. Dennoch stehen den Modellen keine realen Bauten gegenüber. Sie sind reine Fiktion Bittners. Letztendlich Ansätze, die seiner Tätigkeit im Architekturberuf geschuldet sind.

„Sie weisen keine statische Notwendigkeit auf, sondern die Sprache des Künstlers selber“, erklärte Beate Lama. Beim Betrachten der Skulpturen findet der Betrachter sogleich viele Details. Treppen ohne Geländer, Öffnungen ohne Fenster. Objekte, die aber durch ihr geschlossenes System den Betrachter schnell zu fesseln wissen. Auffallend ist die lebendige Oberflächengestaltung mit Poren und Zementschlieren.

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