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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Bewährte Klänge unter neuem Namen

24.05.2017

Wildeshausen Vom Parkplatz der Volkshochschule aus folgt man einfach seinem Gehör – so findet man den Übungskeller des Spielmannszuges Wildeshausen. Dort übt auch die Beat & Brassband, die Sparte des Spielmannszuges, die bisher als Fanfarenzug bekannt war. „Der neue Name passt besser zu unserem Stil“, sagt Kevin Klauke, der die Band leitet. „Wir sind keine klassische Marschkapelle und wollen es auch nicht sein.“

Ihr Stil ist eher der einer amerikanischen „Marching Band“, die bei feierlichen Schulanlässen Stücke aus Rock und Pop mit Bläsern und Percussion spielt. So gehören zum Repertoire der Beat & Brassband etwa „All night long“ von Lionel Richie oder „You shook me all night long“ von AC/DC. Und dieser Stil kommt an. Nicht nur beim Gildefest, wo die Band – erstmals unter ihrem neuen Namen – auf der Burgwiese das Abendprogramm vor dem Feuerwerk bestreitet. Auch auf vielen Festen anderer Vereine zeigt sie ihr Können. „Letzte Woche waren wir beim Schützenfest in Rechterfeld“, erzählt Kevin Klauke. „Da haben wir stehenden Applaus bekommen. Sowas wie uns hatten die dort noch nie vorher gehört.“

Das neueste Stück, das die 26 Musiker zwischen 10 und 38 Jahren gerade einüben, heißt „Land of make believe“ von Chuck Mangione. Ein Jazz-Stück mit lateinamerikanischem Rhythmus. „Das ist schwierig für uns zu spielen, weil der Rhythmus anders ist als beim Rock“, sagt Kevin Klauke. Immer wieder muss er nach den ersten paar Takten unterbrechen. „Euer Tempo stimmt nicht“ ruft er in Richtung der Percussionisten. Bis das Stück flüssig läuft, dauert es einige Versuche. Besser läuft es beim Disney-Medley, das Kevin Klauke selbst geschrieben und arrangiert hat.

Im Hintergrund hört Josefine Nienaber aufmerksam zu. In einer Pause kommt Kevin Klauke auf sie zu. Ihre Schwester Alexandra (11), Trompeterin, hat die Achtjährige zur Probe mitgebracht. „Ich will das auch mal ausprobieren“, sagt Josefine. Kevin Klauke erklärt ihr, wie sie in das Instrument blasen muss und zeigt sich beeindruckt von den ersten Tönen. „Das passt auch gut, weil wir sowieso noch Trompeter brauchen können“, freut sich der Dirigent. „Im nächsten Jahr kann sie uns vielleicht schon verstärken.“

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