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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Bilder vom alten Klostersaal gesucht

18.02.2017

Hude Ist es möglich, für die erforderliche Instandsetzung des Huder Klostersaales, der seit etlichen Jahren das Klostermuseum beherbergt, Mittel aus dem Leader-Förderprogramm zu bekommen? – Das soll in diesem Jahr auf Anregung der Freunde des Klosters Hude ausgelotet werden. Zurzeit ist das Architekturbüro Angelis und Partner aus Oldenburg dabei, eine Kostenschätzung zu erarbeiten. Das geschieht im Auftrag des Denkmalschutzes und des Landkreises Oldenburg sowie der Gutsverwaltung von Witzleben als Eigentümerin.

Über den Klostersaal, auf dem Kreuzgang des ehemaligen Klosters gelegen, gibt es nur wenige Unterlagen über die im Laufe der Jahre erfolgten Umbaumaßnahmen. Lange Jahre war in dem Gebäude der Ballsaal der Klosterschänke. Er entstand um 1900 und war Treffpunkt für viele rauschende Ballnächte und andere Feierlichkeiten. Als der Saal später nicht mehr den gastronomischen Anforderungen genügte, stand er längere Zeit leer, heißt es in einer Dokumentation der Gutsverwaltung von Witzleben.

Später habe Prof. Dr. Dr. Rudolf Prinz zur Lippe mit der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg den Saal genutzt. Er habe in dem leerstehenden Gebäude Studenten unterrichtet und Veranstaltungen abgehalten. Rudolf Prinz zur Lippe gab dann auch mit Unterstützung der Eigentümerin sowie der Familie Gerdes-Röben und weiteren engagierten Bürgern den Anstoß, ein Museum zur Klostergeschichte einzurichten.

„Durch viel ehrenamtliches Engagement wurde aus einem verstaubten Ballsaal ein Ort der Geschichte und Kultur für Hude“, heißt es auf der Internetseite der Gutsverwaltung.

Dieser Raum biete Platz für die über 700-jährige Geschichte Hudes und beschäftige sich schwerpunktmäßig mit der Zeit des Zisterzienserklosters Hude. Hier seien drei Jahrhunderte minuziös aufgearbeitet worden.

Die Klosterfreunde möchten das Museum im Zuge der Instandsetzung attraktiver gestalten und auch einen neuen Eingang (Zugang direkt von der Von-Witzleben-Allee) schaffen.

Die mit der Kostenschätzung beauftragten Architekten wollen sich möglichst am ursprünglichen Zustand des Saales orientieren, wie Diplom-Ingenieurin Malgorzata Bunse vom Büro Angelis und Partner berichtete. Leider gebe es sehr wenige Fotografien von dem Gebäuden (außen und innen) aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.

Die Klosterfreunde hoffen deshalb auf Mithilfe der Bevölkerung. Vielleicht gibt es ja noch irgendwo alte Bilder aus dieser Zeit, die zur Verfügung gestellt werden können. Per E-Mail können diese an vorstand@klosterhude.de geschickt werden. Die Postanschrift lautet: Honigweg 5, 27798 Hude. Originale werden kopiert und umgehend zurückgegeben.


     www.gutsverwaltung-von-witzleben.de 
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