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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Blow und Bley europäisch

14.05.2011

Das Blasorchester Wildeshausen weilte jetzt beim großen Europa-Festival im Departement Mayenne, zu dem auch die Wildeshauser Partnerstadt Evron gehört. Die 42 Wildeshauser, Aktive des Blasorchesters und weitere Mitreisende, wurden von den französischen Freunden des „Komitee de Jumlage Evron“, Carine Choi­snet, und der Vorsitzenden des Komitees Evron-Wildeshausen, Annegret Braun, herzlich begrüßt. Auch Bürgermeister Joël Bedouet hieß die deutschen Gäste willkommen und wünschte den Teilnehmern am Festival d’Europe viel Freude und Erfolg. Rund 3000 Teilnehmer aus 14 Staaten nahmen dran teil. „Es war ein riesiges Erlebnis, es hat alle begeistert“, so Hans Braun vom Partnerschaftskomitee. Ihren ersten großen Auftritt hatten die Wildeshauser unter der Leitung von Elke Korinke bei einem Sportfest im Stadion. Abends traten sie mit drei weiteren Orchestern, darunter den befreundeten Evroner Musikern, bei einem großen Festkonzert im Saal auf. „Wunderbar“, so Hans Braun über das mehrstündige Konzert. Besonders der abschließende Auftritt aller vier Gruppen mit mehr als 100 Musikern sei beeindruckend gewesen. Am Sonntag stand zunächst die Teilnahme am französischen Feiertag zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges im Mittelpunkt. Hier spielten die Wildeshauser, mit Unterstützung aus Evron, drei Hymnen: Deutschland, Frankreich und Europa. Nachmittags rundete die Teilnahme an einem großen Fest in Laval die gelungene Fahrt ab.

Ich bin ein Europäer“, bekannt der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley aus Garrel am Donnerstag vor Zehnklässlern der Realschule Wildeshausen. Anlässlich der bundesweiten Europawoche brachte er den Jugendlichen die EU näher. Mit Hilfe einer anschaulichen Powerpoint-Präsentation schilderte Bley die Anfänge der Union von der „Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ mit sechs Mitgliedstaaten im Jahr 1957 bis zur letzten Erweiterungsrunde 2007, als Bulgarien und Rumänen der EU beitraten. „Wir leben seit mehr als 60 Jahren in Frieden in Europa“, so der CDU-Politiker. Dies gelte es zu bewahren. Fachbereichsleiter Christian Langfermann hatte gemeinsam mit weiteren Fachlehrern die 120 Schüler der zehnten Klassen auf die Veranstaltung vorbereitet. Kurz vor dem Prüfungsstress sei dies eine gute Abwechslung. Bley überreichte zudem Buch und CD zu Europaschulen. Bislang gibt es davon 88 in Niedersachsen. „Es wäre schön, wenn auch die Realschule bald dabei ist“, meinte der Abgeordnete.

Die Schützenbruderschaft Rechterfeld hat jetzt groß ihr alljährliches Fest gefeiert. Präsident Otto Sandkuhl freute sich ganz besonders, auch einen Pfingstclub der Wildeshauser Schützengilde unter den Gäste begrüßen zu können. Die Abordnung von „Schwarzröcken“ um ihren Pfingstclub-König Andreas Böckmann wurde eigens auf dem Rechterfelder Schützenfest begrüßt. Die Wildeshauser zeigten sich sehr beeindruckt vom dortigen Fest und von der herzlichen Gastfreundschaft, zum anderen machten sie beste Reklame für das bevorstehende Gildefest. Im vergangenen Jahr war die Rechterfelder Schützenbruderschaft mit ihrem Vorstand und dem gesamten Schützenthron am Pfingstdienstag zu Gast im Krandel und später bis in die frühen Morgenstunden in der Stadt. Gegenseitige Besuche, die für beide Feste auf Sicht nur von Vorteil sein können, so Aloys (Obby) Olberding.

Wie schnell können Pferde laufen? Wie alt werden sie? Und ist Zucker gut für die Tiere? Solche Fragen stellten am Freitag die Viertklässler der Wallschule in Wildeshausen. Die Antworten – bis zu 60 km/h schnell, 56 Jahre alt und kein Zucker – gab Brigitte Malcharczyk. Die Reitpädagogin war mit zweien ihrer Islandpferde zu der Grundschule gekommen, um über Themen wie das natürliche Lebensumfeld der Tiere, ihren Körperbau und das Leben mit Pferden zu berichten. Die Veranstaltung war ein Teil des Projektes „Leben im Fluss“. Bei der sollen die Schüler, so erklärt Lehrerin Ebba Ache, Tiere und Pflanzen behandeln und auch das Schulgelände als Lebensraum verschiedener Arten kennenlernen. Und so stellt Malchar­czyk allen Klassen die Frage, was Pferde zum Leben brauche – und wo sie es an der Schule finden könnten. Da die Kinder im Unterricht schon das Thema Pferde behandelt haben, ist die Frage meist schnell beantwortet. „Wasser in der Hunte und im Teich; Gras auf dem Rasen, Schatten unter den Räumen; viel Platz.“

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