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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kunst: Blumen treffen auf Beton

07.10.2014

Wildeshausen Kontrastreich ist ein Begriff, der die Ausstellung von Sunhild Heinken-Raether und Christel Rohde treffend beschreibt. Während Heinken-Raethers Ölgemälde alle das Holocaust-Mahnmal in Berlin zeigen, hat Rohde mit Buntstiften verschiedene Blumen gezeichnet.

„Gleichsam das Schwere mit dem Leichten zusammen, das Öl mit dem spitzen Buntstift, das Graue mit dem Farbigen, das Grauen mit der Kraft der Natur“, fasste Marita Paulick, Goldschmiedin und gute Freundin der Künstlerinnen, in ihrer Rede zur Ausstellungseröffnung am Montag im Stadthaus passend zusammen. Auch Jens Kuraschinski, der ab 1. November das Amt des Bürgermeisters bekleidet, gratulierte den Frauen zu ihrer gelungenen Ausstellung.

Die 67-jährige Sunhild Heinken-Raether aus Wildeshausen und die 71-jährige Christel Rohde aus Oldenburg kennen sich seit dem gemeinsamen Lehrerstudium Kunsterziehung bei Professor Reinhard Pfennig in Oldenburg.

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Die Ausstellung entstand aber keineswegs gemeinsam. Heinken-Raether bekam die Anfrage, ob sie ihre Werke im Stadthaus ausstellen möchte. „Das ist ein schweres Thema“, so die 67-Jährige, „da sind Bilder bei, die auch belastend sein können.“ Da kam ihr die Idee, gemeinsam mit Christel Rohde auszustellen. Zum einen wegen des Kontrastes, zum anderen aber war ihr die Idee zu der Bilderserie bei einem Ausflug mit Rohde zum Holocaust-Mahnmal gekommen. Seit 2011 arbeitete Heinken-Raether an ihren Werken. Rohde zeichnet schon immer Blumen. Seit Kurzem gehören dazu auch zerrissene Zeichnungen, die sie collagenartig wieder zusammensetzt.

Musikalisch untermalt wurde die Eröffnung von der Cellistin Christiane Rudolph aus Oldenburg, die passende Lieder wie die irische Volksweise „Die letzte Rose“ und „Die lebenden Steine“ aus der Liederserie „Lieder aus der Hölle von Alex Kulisiewicz vortrug. Die insgesamt 35 Werke sind noch bis zum 24. Oktober zu den Öffnungszeiten des Stadthauses zu sehen.

Sonja Klanke Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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