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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Tag Des Offenen Denkmals In Bookholzberg: Zukunft von Tribüne und Spieldorf offen

09.09.2019

Bookholzberg Auf der Tribüne der Freilichtbühne in Bookholzberg wächst Unkraut. „Wenn dort nicht Schafe weiden würden, wäre es noch mehr zugewachsen“, sagte Lisa Dirks. In einer Führung mit ihrem Kollegen Peter Hedemann machte die Gästeführerin am Sonntag deutlich, dass die Zukunft des geschichtsträchtigen Geländes noch offen ist.

Lisa Dirks berichtete, dass der Grundstein für die „Stedingsehre“ 1934 gelegt worden sei. 1935 und 1937 fanden dort große Aufführungen von August Hinrichs Stück „De Stedinge“ statt, in dem es um die Schlacht der Stedinger Bauern gegen den Bischof von Bremen und sein Ritterheer im Jahr 1234 ging. Das NS-Regime trieb den Bau der Freilichtbühne laut Lisa Dirks mit viel Aufwand voran. Sie zeigte Fotos von der Eröffnung und den Aufführungen. „Man wollte beeindrucken und die Menschen für die NSDAP begeistern.“ Die Gästeführerin berichtete auch, dass Bürger aus der Umgebung im Stück mitgewirkt hätten. Allerdings sei die Freilichtbühne nur in zwei Jahren für Aufführungen genutzt worden. Die Fachwerkhäuser, die zum Spieldorf gehören, seien ab 1938 für Schulungen hoher Parteimitglieder genutzt worden.

Auch nach NS-Zeit und Krieg gab es auf der Freilichtbühne noch Musikveranstaltungen. Heute müsste nach Auskunft von Lisa Dirks viel Geld investiert werden, um die Tribüne wieder instandzusetzen. Auch die Zukunft der Spielhäuser, die vom Berufsförderungswerk nicht mehr genutzt werden, ist offen.

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Zumindest ein Gebäude soll in Kürze zum Informations- und Dokumentationszentrum über die Freilichtbühne werden. Doch wann das geplante Museum im Haus 21 öffnet, wissen auch die Gästeführer nicht. „Es zieht sich hin“, sagte Lisa Dirks. Im Frühjahr hatten die politischen Gremien der Gemeinde Ganderkesee und des Landkreises Oldenburg zugestimmt, einen Teil der Sanierungskosten zu übernehmen. Nun ist die Stiftung des Landes Niedersachsen am Zug, der die Immobilie auf dem Gelände der INNtegrativ gGmbH als Betreibergesellschaft des Berufsförderungswerks gehört. „Der Stiftungsrat tagt im Oktober. Er muss dem Verkauf zustimmen“, sagte Lisa Dirks.

Am „Tag des offenen Denkmals“ waren auch die St. Katharinen-Kirche in Schönemoor und die St. Cyprian- und Cornelius-Kirche in Ganderkesee geöffnet.

Antje Rickmeier Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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