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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Fasching: Boxen-Idee lässt letzte Reihen aufhorchen

16.01.2012

GANDERKESEE Was für ein Unterschied. Der Wandel der Büttenabende wird wohl in keinem anderen Bereich so deutlich wie bei der Technik. Es ist gar nicht so lange her, da stolperten Interpreten noch über lange Mikro-Kabel und da bestand die Lichtanlage im Wesentlichen aus Ein-Aus-Schaltern und ein paar Dimmern. Zwei, die das alles miterlebten, feiern 2012 einen runden Faschings-Geburtstag: Manfred Neugebauer und Susanne Hesse-Neugebauer stehen im 30. Jahr ehrenamtlich hinter den Reglern.

Heiße Sicherungen

„Einfach, aber sehr robust“, so beschreibt Neugebauer die Technik, die ab 1970 bei den ersten Büttenabenden in der damals neuen Turnhalle Am Steinacker eingesetzt wurde. Wenn da die Sicherungen heiß wurden, kamen die Männer vom Büko (Bühnenaufbaukommando) mit nassen Tüchern zum Kühlen. Ob das nicht gefährlich war? Neugebauer schüttelte den Kopf: „Das sind gestandene Elektriker. Die wissen, wo die Feuchtigkeit nicht hindarf.“

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Für die Akustik sei in den ersten Jahres Radio Behrens zuständig gewesen, später Klaus-Dieter Hildebrandt. Ein Problem damals: Die wuchtigen Boxen standen vorn nahe der Bühne – mit der Folge, dass, wenn der Saal in Fahrt kam, hinten bei der Sprossenwand nichts mehr vom Programm mitzukriegen war.

1983 kamen die Neugebauers – und brachten eine Idee mit: Sie zogen zusätzlich zur Hauptbeschallung drei Lautsprecher-Reihen mit je vier Boxen ein – so gesteuert, dass die Schall-Laufzeit in der 33 Meter langen Halle berücksichtigt wurde und es keinen Widerhall gab. Das klappe seither gut, sagt Neugebauer, auch mit ein bisschen Stolz.

Einmal klappte es allerdings nicht. „Anfang der 90er“ sei das gewesen, erinnert sich Neugebauer an den abendlichen Adrenalinschub: In die Halle war eingebrochen worden. Kurz vorm Büttenabendbeginn stellte sich heraus, dass klebrige Getränke in die Verstärker gekippt und Mikros geklaut worden waren. „Da kam Hektik auf.“ Aber es sei gelungen, ganz schnell für Ersatz zu sorgen.

Auch für die Optik bei den Büttenabenden ließen sich die Neugebauers Anfang der 90er etwas einfallen: Sie stellten eine Lichtanlage mit bewegten Scheinwerfern zusammen, die von Günther Cordes und später von Jens Goette gesteuert wurde.

Aber auch das ist schon Geschichte. Heute ist die GGV Light-Crew aus Manfred Neugebauer, Henning Klattenhoff, Andreas Maurer, Tolga Alayi und Anke Paukstat ehrenamtlich für Planung, Auf- und Abbau sowie Bedienung zuständig. Über ein digitales computergesteuertes Lichtmischpult werden Scheinwerfer und Lichteffektgeräte, Scanner, UV-Licht, LED-Bars, Nebelmaschinen oder Projektoren angewählt und programmiert. Wobei jede auftretende Gruppe ihr eigenes Programm hat.

Neugebauer schweigt

Und was erwartet uns in der Session 2012? „Es gibt etwas optisch Neues“, verspricht Neugebauer. Aber auch er unterliege der beim Fasching üblichen Schweigepflicht: „Was, das darf ich noch nicht sagen.“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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