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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Freizeit: Verein feiert farbenfrohen Festakt

25.08.2018

Bühren Glückliche Gesichter am Freitagnachmittag bei der Einweihung des neuen Schützenplatzes in Bühren: Nachdem die Schützen im vergangenen Jahr erstmals ohne Schützenkönig sowie mit umfangreichen Bauarbeiten am neuen Schützenplatz leben mussten, kommen nun bessere Zeiten. Das zumindest hofft Wolfgang Helms, der seit Anfang des Jahres die Geschicke des Traditionsvereins lenkt.

Bei der Einweihungsfeier am Freitag konnte er jedenfalls an die 100 Gäste begrüßen, zu denen auch der ehemalige Werder-Bremen-Manager Willi Lemke zählte, dessen Sohn eine Freundin im Dorf hat. „Ich habe sehr gute Beziehungen hierher, so dass ich auf jeden Fall hören werde, ob diesmal auch die Männer einen Schützenkönig stellen“, spielte der Bremer Ehrengast auf die Pleite vom Vorjahr an. Wenn das nicht gelänge, werde er sich für eine Gleichstellungsstelle für Männer in Bühren einsetzen.

Ansonsten betonte Lemke, der seit zehn Jahren als Sonderberater für Sport im Auftrag der UNO weltweit unterwegs ist und dabei nach eigenem Bekunden viel Elend gesehen hat, wie gut es den Deutschen gehe. „Wir können stolz auf unser Land sein“, rief der 72-Jährige den Bührenern zu, die er nach eigenem Bekunden allein schon wegen der grün-weißen Vereinsfarben ins Herz geschlossen hat.

Wolfgang Helms hatte zuvor bereits die Gelegenheit genutzt, sich bei allen Beteiligten für die absolut gelungene Umgestaltung des Schützenplatzes zu bedanken. „Dieser Platz ist genauso wie unser Vereinsheim nicht nur für die Schützen, sondern für die Allgemeinheit“, betonte er. In einer Zeit, in der auf dem Land immer mehr Dorfgaststätten verschwänden, sei es wichtig, solche Treffpunkte zu erhalten.

Einen kleinen Rückblick auf die Dorferneuerung, mit deren Mitteln auch die Umgestaltung des Schützenplatzes gefördert wurde, machte Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski: „Als die Stadt Wildeshausen 2010 in die Dorferneuerung einstieg und in die beiden Gebiete Pestruper Heide und Auetal eingeteilt wurde, war noch gar nicht abzusehen, was das praktisch bedeuten würde.“ Inzwischen erstrahle so manches Gebäude in neuem Glanz. Als Gastgeschenk der besonderen Art präsentierte er abschließend die rot-weiße Wildeshauser Fahne, „damit wir hier nicht nur das Grün-Weiß von Bühren bzw. Werder sehen“. Einen Fahnenmast könne der umtriebige Verein bestimmt umgehend anschaffen, um pünktlich zum Schützenfest am Wochenende Flagge zu zeigen.

Mit einem gemütlichen Beisammensein samt 50 Litern Freibier klang der Festakt aus, den Pressewart Heiko Wittrock mit einigen Anekdoten des 1909 gegründeten Schützenvereins bereicherte.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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