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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

SCHAUSPIEL: Bürgerwehr treibt Kleinmann zu einer skurrilen Jagd

16.06.2007

WILDESHAUSEN Der „Tod“, ein Stück von Woody Allen, stand am Donnerstag- und am Freitagabend im Forum des Gymnasiums Wildeshausen auf dem Programm der Theater AG „Basics“.

Der Zuschauer blickt zunächst auf eine kalte und finstere Bühne. Schwarze Vorhänge sind heruntergelassen, Requisiten gibt es kaum. Plötzlich sind laute Schreie und Klopfen zu hören: Der scheinbar unbedeutende Verkäufer Kleinmann, gespielt von der 15-jährigen Vera Preiss, wird mitten in der Nacht von einer selbst ernannten Bürgerpolizei aus dem Schlaf gerissen.

Die nächtlichen Besucher reden von vielen Leichen, die zusammenhangslos, ohne ein erkennbares Schema umgebracht worden sind. Die ganze Stadt ist auf der Suche nach dem „Würger“, dem „Schlitzer“, dem „Irren“. Nur Kleinmann hat von der Mordserie nichts mitbekommen. Schließlich wird er in das „Selbstschutzkomitee“ rekrutiert und wird Teil eines großen Plans, den niemand genau zu kennen scheint. Verwirrt wird Kleinmann auf der Straße zurückgelassen und trifft dort nach und nach auf sonderbare Personen, die auf merkwürdige Weise alle in den Plan verstrickt sind.

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Die Zuschauer brachen während der humorvollen Aufführung oftmals in lautes Lachen aus, und am Ende gab es anerkennende Pfiffe, jede Menge Klatschen, Jubelrufe und sogar „Standing Ovations“. Kurzum: Das Publikum war begeistert.

Die Schülerschauspielgruppe besteht aus nur sechs Personen: den fünf 15-jährigen Mädchen Vera Preiss, Wiebke Mildes, Julia Möllers, Reena Bleßmann und Alicia Wildbredt, die zurzeit die neunte Klasse am Gymnasium besuchen, und dem einzigen männlichen Schauspieler, dem 16-jährigen Maik Eisermann, der die zehnte Klasse besucht.

Unterstützung fand die junge Gruppe, die ein halbes Jahr an der 50-minütigen Aufführung arbeitete, bei Antje Grützmacher. Nicht nur für die jungen Schauspieler war es ein Debüt, sondern auch für ihren Regisseur Roman Pertl. Der 19-jährige Abiturient spielt seit der 9. Klasse Theater; ein Jahr lang war er sogar beim Studententheater in Bremen. Sein Ziel sei die Schauspielschule in München oder Bremen, sagt Pertl. Doch zuvor tritt er den Zivildienst im Johanneum an.

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