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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Celtic Days bekommen neuen Farbton

16.01.2016
Frage: Worauf freuen Sie sich am meisten?
Von Maydell: Auf’s Flair. Wenn man sich umhört, gefällt den meisten Leuten einfach das familiäre Klima. Es ist ein sehr persönliches Festival. Von der Programmauswahl her glaube ich, dass Julie Fowlis ein absoluter Brüller wird, da sie auch unter Nicht-Folk-Hörern bekannt ist, da sie die Titelmusik zum Animationsfilm „Merida“ gesungen hat.
Frage: Was wird Ihr persönlicher Höhepunkt sein?
Von Maydell: Ich freue mich auf die Freunde, die ich seit zwei Jahren nicht gesehen habe. Das ist eine private Dimension für mich während des Festivalbetriebs. Zum Beispiel auf den jungen Schotten Padruig Morrison, der alle zwei Jahre kommt und ein verflixt guter Akkordeonist ist. Mit ihm wird es auch etwas mehr geben, einen Tanzworkshop und eine Filmvorführung zum Beispiel. Mein Höhepunkt wird das Musik-Duo Pipeline, das gibt jede Menge Spaß, den Kontakt wieder herzustellen.
Frage: Welche Sorte Whisky trinken Sie mit ihren alten Freunden?
Von Maydell: Da muss ich Sie enttäuschen, ich trinke überhaupt keinen Alkohol! Aber ein Whisky-Tasting wird es wieder geben. Das Thema ist während des Festivals auf jeden Fall da.
Frage: Worauf haben Sie in diesem Jahr bei der Auswahl der Bands geachtet?
Von Maydell: Wir wollten einen anderen Farbton hinein bringen. Über Fowlis haben wir einen ganz traditionellen Ton, den wir sonst nicht haben. Vor zwei Jahren hatten wir Skerryvore mit richtigem Folkrock, mit Julie Fowlis können wir auch die Pop-Ohren streicheln. Sowas haben wir noch nicht gehabt und wir wollten uns in diesem Jubiläumsjahr mal etwas Besonderes gönnen.
Frage: Und worauf noch?
Von Maydell: Wer von Anfang an dabei war, sollte wieder auftreten. Da sind einige bekannte Gesichter dabei. Das wird ein schönes Festival mit vielen alten Freunden.
Frage: Bleibt beim Rahmenprogramm alles beim Alten?
Von Maydell: Es bleibt bei der Eröffnung am Donnerstag mit Spezialitäten und Ausflügen in die Sprache. Am Wochenende gibt es die Konzertabende und Lesungen und am Sonntag wie gewohnt das Familienfest.
Frage: Wie groß ist Ihr Einzugsgebiet mittlerweile?
Von Maydell: Die Leute kommen aus ganz Deutschland. Wir haben schon Konzerttickets an Gäste aus Köln und Bonn verkauft, viele kommen für drei Tage nach Hude. Die Sonnabendkonzerte ziehen da besonders. Und die Besucher des Workshop-Bereichs kommen ohnehin aus der ganzen Republik, aus Holland und auch aus Dänemark.
Frage: Wird Ihnen der Kulturhof langsam zu klein?
Von Maydell: Wir waren schon einmal ausverkauft und werden es wieder werden. Es ist aber nicht so, dass wir jetzt doppelt so groß werden wollen. Im Kulturhof ist es sehr gemütlich und die Logistik ist sehr gut. Es ist also nicht so, dass für uns eine neue Konzerthalle gebaut werden müsste. Ich rechne aber bei Freitag und Sonnabend mit einem vollen Haus.
Frage: Läuft der Ticketverkauf schon auf vollen Touren?
Von Maydell: Da geht schon einiges. Was wir bereits online absetzen, ist ordentlich. Mittwoch oder Donnerstag brennt da nicht so die Luft aber für Freitag und Sonnabend müssen Besucher damit rechnen, dass sie mit dem Vorverkauf besser dran sind.
Frage: Wo bekommt man auf die Schnelle vor dem Festival noch einen Schottenrock her?
Von Maydell: Es gibt da im Internet einschlägige Shops, aber das sind meistens diese Billigdinger. Kilts sind eigentlich immer eine Maßanfertigung, das dauert aber eine ganze Weile. In Hamburg gibt es da einen guten Schneider.
Sascha Sebastian Rühl
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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