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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Da ist Musik drin

20.03.2012

Das Wochenende hielt für Musikfreunde so einiges bereit – und die wussten das zu schätzen: Nicht nur Meike Dunkel mit ihrem Dunkel-Kammer-Chor (die NWZ  berichtete) und der Gospelchor „Together in Unity“ mit seinem Dirigenten Friedemann Jaenicke sangen vor gut gefüllten Zuschauerreihen. Der Sänger-Nachwuchs lockte zwar noch nicht gar so viel Publikum wie die „großen Chöre“, doch ein umso begeisterteres. Der Kinderchor der ev.-luth. Kirchengemeinde unter der Leitung von Ralf Mühlbrandt präsentierte am Sonntag in der St. Cyprian- und Corneliuskirche das Kindermusical „Staunende Augen“. Im Mittelpunkt: der blinde Bar­timäus aus Jericho, der von Jesus geheilt wird. Drei weitere Aufführungen stehen für die 14 Mädchen und Jungen noch an. Am Mittwoch sind sie an den Grundschulen Dürer­straße und Lange Straße zu Gast, und den Abschluss der kleinen Tournee bildet am Donnerstag eine Aufführung vor dem Simeonkreis im Ev. Gemeindehaus.

Ebenfalls vor einem kleinen, aber feinen – weil sehr aufmerksamen – Publikum trat der Bremer Sänger und Liedermacher Michael Gerdes (rundes Bild oben) auf. Er gab am Sonnabend sein Debüt in Thomas Schleikens Reihe „Folk-Blues & more“ im Schwarzen Ross in Bookholzberg. Dass Gerdes, der bislang mit verschiedenen Bands für Furore gesorgt hatte, seine frisch gepresste erste Solo-CD gerade hier vorstellte, lag nahe: Das Album heißt „Bookholzberg“. Produziert wurde es nämlich von Andree Klose in dessen Hörwerk-Tonstudio, und das befindet sich in Bookholzberg. Auf technische Unterstützung wurde am Sonnabend komplett verzichtet – Gerdes spielte seine Titel „unplugged“, also ohne Verstärker. Das sei, so versicherte Thomas Schleiken, nur bei besonders interessierten und entsprechend ruhigen Zuhörern möglich. Dem Kaminzimmer im Schwarzen Ross attestierte Gerdes „echte Wohnzimmeratmosphäre“, zudem sei die Akustik genau so, wie sie ein Singer-Songwriter schätze.

Weniger gemütlich zugegangen sein dürfte es beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in Wolfenbüttel. Schließlich hatten sich die Teilnehmer dem Urteil einer Jury zu stellen, ohne Nerven zu zeigen. Das gelang zwei Ganderkeseerinnen, die für die Musikschule des Landkreises angetreten waren, besonders gut: Das Duo Wiebke Treiber (Violine) und Franca Hollmann (Klavier, ovales Bild unten, 2. und 3. von links) erspielte sich beim Landeswettbewerb einen dritten Preis. Unterstützung erhalten haben die beiden Musikerinnen von ihren Lehrerinnen Ute Klitte (Violine, links im Bild) und Kerstin Bosse (Klavier).

Musik spielt auch bei der Kinderkirche in der Schönemoorer Gemeinde St. Katharinen eine wichtige Rolle: Jedes Treffen beginnt in der Kirche mit dem Glockenläuten und an der Orgel, danach wird gesungen, gespielt und gebastelt. Das Team der Kinderkirche – bestehend aus Pastorin Susanne Wöhler (großes ovales Bild, hintere Reihe, von links), Ingrid Kneißl, Milena Paradies, Anke Paradies, Kristin Paradies, Kirsten Illemann, Beate Schulte, Mara Schoppmann (vordere Reihe, von links) , Marieken Molde, Laura Wagner, Anna-Lena Knapp – möchte das Ergebnis nun am Sonnabend, 24. März, allen interessierten Schulkindern vorstellen. Die Kinderkirche dauert von 10 bis 12 Uhr. Der Bürgerbus fährt die Kinder mit Begleitung von Heide zur Schönemoorer Kirche und holt sie nach der Kinderkirche wieder ab. Die Fahrtzeiten sind im Internet zu finden oder telefonisch zu erfragen unter Telefon 04221/ 9 81 14 48.

 @ http://www.kirche-schoenemoor.de

An eine ganz andere Zielgruppe wendet sich der Sozialverband Deutschland, kurz SoVD, mit seinen Angeboten. Er bietet Beratung unter anderem in Renten- und Versicherungsfragen und organisiert Ausflüge und andere Aktivitäten. Der Vorstand des SoVD-Ortsverbandes Grüppenbühren macht Letzteres offenbar so gut, dass die Mitglieder ihn nicht ziehen lassen wollen. Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag wurde der komplette Vorstand wiedergewählt. Weiterhin für die Mitglieder im Ortsverband aktiv sind somit (Bild unten links, von links) Heinrich Sudhop (Ehrenvorsitzender), Ingrid Behrens (Schatzmeisterin), Johann Weerts (stellvertretender Schriftführer), Jutta Wöhl (Schriftführerin), Peter Groß (Ehrenvorsitzender) Maria Diedrich (Vorsitzende) und Rolf Behrens (stellvertretender Vorsitzender). Die Vorstandswahl geleitet hatte der Kreisvorsitzende des SoVD, Hans Sperveslage. Wie gut die Arbeit des SoVD-Vorstands ankommt, zeigt sich auch in der Mitgliederstatistik: 2011 verzeichnete der Ortsverband 15 Neuzugänge und wuchs dami auf 260 Mitglieder an. Im Anschluss an die Regularien informierte am Sonntag Hauptkommissar Wolfgang Schröter von der Delmenhorster Polizei über den Schutz vor Einbruch-Diebstählen und so genannte Enkel-Tricks. Die nächsten Termine des SoVD-Ortsverbands sind am 16. Juni eine Fahrt zum Mühlenmuseum in Gifhorn sowie am 8. September eine Kaffeefahrt nach Bad Zwischenahn.

Eine Vorstandswahl stand auch bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Ganderkesee auf der Tagesordnung. Dabei setzten die Mitglieder sowohl auf bewährte Kräfte als auch auf frischen Wind: Einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde Arnold Hansen. Seine Stellvertreterin wurde Margrit Timmermann, die das Amt von Christian Marbach übernahm, der nicht wieder kandidierte. Neu im Vorstand sind Annette Tix als Schriftführerin, Ursel Meirose und André Mausolf als Beisitzer und Elke Bothe als Kassenführerin sowie Ulrich Schober und Petra Reisch als Kassenprüfer. Das Amt des Pressewarts wird weiterhin von Christian Marbach wahrgenommen.

In seinem Bericht dankte Hansen Gründungsmitglied Ursel Meirose für ihr langjähriges Engagement. Als großen Erfolg wertete Hansen die im Herbst 2010 angebotenen Stromwechselpartys. Positiv fiel ferner sein Fazit zur Kommunalwahl aus. „Unser Wahlkampf hat gezeigt, was mit wenig Mitteln professionell möglich ist“, so Hansen. Das Ergebnis der Kommunalwahl mit 10,8 Prozent und vier Sitzen bot ebenfalls Grund zur Freude. 14 Mitglieder haben die Freien Wähler 2011 verlassen. „Die Trennung von den Personen, die jetzt die UWG sind, war das Beste, was uns je passiert ist“, resümierte Hansen. Die Freien Wähler seien inzwischen „intern gestärkt“ und würden mit allen Fraktionen im Gemeinderat eine gute politische Zusammenarbeit pflegen.

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