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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Dankeschön und Scheck

03.12.2011

Wenn am Wochenende der Harpstedter Weihnachtsmarkt die Pforten öffnet, ist dies die 20. Auflage in Regie des Elferrates, des Festausschusses der Samtgemeinde. Ebenso lange begleiten Ankündigungsplakate den Markt, die Erika Hormann 1992 entwarf und die in ihrer Grundstruktur stets unverändert blieben. Allenfalls in Farbgestaltung, bei Daten und Programminhalten wurde variiert. „Das beschert ihnen einen hohen Wiedererkennungswert“, weiß Steffen Akkermann vom Elferrat: „Ein Blick genügt und der Bürger weiß: Weihnachtsmarkt in Harpstedt: immer am Wochenende des 2. Advents, immer auf dem Marktplatz, veranstaltet immer von den Vereinen der Samtgemeinde.“ Für Akkermann und Annelen Voß (ovales Bild, links und rechts) am Freitag Anlass, Erika Hormann für den Elferrat mit Blumen zu danken – dafür, „dass sie 20 Jahre lang unentgeltlich ihre Plakate in vielen Variationen erstellt hat, damit wir sie aushängen durften und wohl auch weiterhin dürfen“.

Die Gemeinden liegen tausende Kilometer voneinander entfernt, gleichwohl verbindet den Heimatverein Dünsen viel mit dem westafrikanischen Seko in Togo. Entstanden war die Verbindung durch einen Dorfvergleich 2006, initiiert von Meike Brackhahn, die sich mit einer vergleichenden Studie deutscher und togoischer Tradition befasst hatte. Die Hannoveranerin mit Vorfahren in Dünsen hatte gemeinsam mit dem Fotografen Folly Koumouganh aus Togo anhand von Fotos und Gesprächen einen Vergleich zwischen Seko und Dünsen zusammengestellt, um damit auf die Lebensbedingungen in dem kleinen Dorf in Togo aufmerksam zu machen. Auch ein Film entstand daraus. In Dünsen und umzu weckte das den Wunsch zu helfen: Im Februar sprach sich der Heimatverein geschlossen dafür aus, das Dorf mit einer Spende zu un- terstützen, hinzu kam ein Spendenaufruf. Zusammengekommen sind so letztlich 1200 Euro (550 Euro vom Verein und 650 Euro von Spendern), wie Vorsitzende Jutta Hohnholz am Freitag vermelden konnte. Gemeinsam mit Vorstandskollegen sowie Bürgern, die im Rahmen der Dorfvergleichs interviewt worden war, überreichte sie an der Zufluchtskirche den Scheck an Meike Brackhahn, die das Geld nun bei einem Besuch in Togo am 6. Dezember überbringen will. Die Mittel gehen zweckgebunden an ein Projekt in Seko: Dort soll ein dringend benötigter Wasserbrunnen gebaut werden, der 3000 bis 4000 Euro kosten wird.

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