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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Das CLP-Kennzeichen mag der Jubilar nicht hergeben

12.06.2017

Wildeshausen /Ahlhorn Zum Abschluss des festlichen Dankgottesdienstes richtete Pfarrer Ludger Brock einen Appell an die Gläubigen: „Halten Sie die Kirche weiterhin lebendig!“ Gerade in Zeiten der Säkularisierung werde die Hilfe in Glaubensfragen immer wichtiger. Im übrigen habe Christus nie gesagt, es sei einfach, ihm nachzufolgen.

Mit einem Festhochamt feierte die katholische Kirchengemeinde St. Peter Wildeshausen am Sonntag das 25-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Brock. Der 57-jährige Theologe ist am 7. Juni 1992, übrigens einem Pfingstsonntag im Dom zu Münster durch Bischof Reinhard Lettmann zum Priester geweiht worden. Erste Stationen als Kaplan waren St. Marien Friesoythe und St. Andreas Cloppenburg. Von 2001 bis 2015 war er Pfarrer in Cappeln (St. Peter und Paul), ehe er nach Wildeshausen wechselte. Neben Brock zelebrierten Pfarrer em. Hermann Bergmann, Pfarrer Hermann Josef Lücker (Visbek) und Pastor James Thapasimutthu (Cappeln) das Festhochamt am Sonntag, das unter dem Psalmwort „Der Herr ist mein Hirte“ stand. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Kirchenchöre von Wildeshausen und Ahlhorn, die geleitet von Henning Surmann, erstmals gemeinsam auftraten.

„Ja, ich bin immer noch gern Priester mit Leib und Seele“, betonte Brock. In den 25 Jahren seiner Priestertätigkeit sei er von Gott und den Gemeinden reichlich beschenkt worden. Besonders bedankte sich Brock bei seiner Haushälterin Annegret Norrenbrock, die ihn schon seit 15 Jahre unterstütze.

Im Namen der Kirchengemeinde bedankte sich Maria Wübbeler, Vorsitzende des Pfarreirates. Ein Priester sei heute Seelsorger, Verwaltungschef, Helfer in allen Nöten und leiste Tag und Nacht einen unglaublichen Einsatz. Dies alles meistere er. Zwar habe die Gemeinde nur rund 7000 Katholiken, sei aber flächenmäßig so groß, dass man damit „den Rest des Dekanats zudecken“ könne. Zudem betonte sie: „Du bist in Wildeshausen angekommen.“ Weil sich Brock ein kleines Gartenhaus wünscht, übergab Wübbeler ein Modell, das sich auch als Spendenbox eigne. Das Häuschen solle in Richtung Gildeplatz aufgestellt werden, dann könne der „Pfingstgeist“ besser hineinwehen, meinte Wübbeler. Anschließend lud die Gemeinde zum Empfang im Garten des Waltberthauses. Unter den Gästen waren auch die Geschwister des Jubilars.

Übrigens: In der Rede wies Wübbeler darauf hin, dass Brock noch sein altes Nummernschild mit CLP (Kreis Cloppenburg) am Auto habe. Dazu der Pfarrer: „Das bedeutet: Christen leben prima mit Ludger Brock, der für sie 14 Tage in der Woche arbeitet.“

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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